Warum Sie keine KI-Texte für SEO nutzen sollten

Warum Sie keine KI-Texte für SEO nutzen sollten

Ok, zugegeben, die Aussage ist etwas überspitzt. Natürlich können Sie KI-gestützte Texte verwenden – aber einfach blind kopieren und veröffentlichen? Keine gute Idee! Zumindest nicht, wenn Sie mit Ihrem Content wirklich ranken und Ihren Lesern einen echten Mehrwert bieten wollen.

 

Warum ist das so?

Immer mehr Menschen setzen auf KI-Tools wie ChatGPT, Gemini oder andere. Das Problem dabei? Nur Wenige nehmen sich noch die Zeit, sich wirklich Gedanken darüber zu machen, was ihre Leser interessiert. Stattdessen werden Themen, oft sogar von der Konkurrenz kopiert, in eine KI eingegeben – und schwupps, da ist der fertige Text.

Alle nutzen dieselben KI-Tools. Jeder kann sich ChatGPT leisten. Immer mehr Content wird auf Knopfdruck produziert. Aber was bleibt dabei auf der Strecke? Genau, Originalität und Qualität.

Das Ergebnis: unzählige Inhalte mit nahezu identischen Aussagen. Alle Texte klingen gleich. Langweilig. Austauschbar. Am Ende gewinnt entweder niemand oder nur der mit der größten Autorität. Einzigartig ist dabei aber keiner dieser Texte.

Und jetzt stellen Sie sich vor, Sie würden einfach noch einen Text hinzufügen, der genau so klingt wie die anderen. Glauben Sie, dass Ihre Leser davon begeistert sein werden? Wohl kaum.

Und genau das sollten Sie vermeiden, wenn Sie aus der Masse herausstechen wollen. Dann klappt es auch mit SEO.

Also seien Sie anders!

Nehmen Sie sich die Zeit Ihre eigenen Gedanken in die Texte einfließen zu lassen. Geben Sie Ihrem Content Ihren eigenen Stil, seinen Sie authentisch und bieten Sie Ihren Lesern wirklichen Mehrwert.

 

Wie sich ein schlechtes Nutzererlebnis auf das Kaufverhalten auswirkt.

 

Was macht guten Content aus?

Es ist nicht die Menge an Wörtern, die einen guten Blogebitrag ausmacht. Es ist die Originalität und Qualität.

Natürlich können Sie KI-generierte Texte als Grundlage, zur Recherche oder Korrektur nutzen. Aber Sie sollten sie stets individualisieren, anpassen und mit einer persönlichen Note versehen. Google und vor allem Ihre Leser merken schnell, wenn sie es mit generischem Einheitsbrei zu tun haben.

Und mal ehrlich: Haben Sie etwa Lust, immer wieder denselben Inhalt in anderer Verpackung zu lesen?

Wahrscheinlich nicht.

Genau deshalb ist es so wichtig, dass Ihr Content sich abhebt. Dass er anders ist. Dass er einen echten Mehrwert bietet.

Websites und Blogtexte, die gleich klingen und nahezu den identischen Inhalt bieten, gibt es schon mehr zu genüge. Machen Sie es besser!

Schreiben Sie so, dass Ihre Leser wirklich etwas davon haben.

Und das gilt nicht nur für Blogartikel. Auch der Content Ihrer gesamten Website profitiert von dieser Strategie. So wie auch Online-Shops und Produktbeschreibungen.

Wird Ihr Content häufiger gelesen und mehr geteilt, wirkt sich das positiv auf Ihre Sichtbarkeit und SEO aus. Ihr Content wird geteilt, Sie erhalten Backlinks, werden möglichweise sogar in Blogs anderer erwähnt und, wenn Ihr Content so richtig gut ist, können Sie es so sogar in die Presse schaffen.

 

Above the Fold: Die ersten Sekunden auf der Website entscheiden alles!

 

So machen Sie Ihre Inhalte besonders

Jetzt fragen Sie sich vielleicht: „Ja, aber wie genau mache ich meinen Content denn einzigartig?“ Ganz einfach:

  • Bringen Sie Ihre eigene Perspektive ein. Was denken Sie über das Thema? Haben Sie eigene Erfahrungen oder Beispiele?
  • Nutzen Sie KI nur als Hilfsmittel. Lassen Sie sich inspirieren, aber geben Sie dem Text Ihre eigene Handschrift.
  • Recherchieren Sie weiter. Fügen Sie spannende Fakten oder Studien hinzu.
  • Bieten Sie Mehrwert, den andere nicht haben. Fügen Sie eigene Beispiele, echte Praxis-Tipps oder neue Blickwinkel hinzu.
  • Vergessen Sie SEO, wenn Sie schreiben. Ein guter Text ist nicht nur SEO-optimiert, sondern auch spannend, unterhaltsam und hilfreich. Konzentrieren Sie sich zuerst auf den Inhalt, dann können Sie ihn optimieren.

 

Fazit: KI ja, aber mit Bedacht

KI kann ein hilfreiches Werkzeug sein. Nutzen Sie KI als Inspiration, aber machen Sie den finalen Text zu etwas Besonderem. Denn am Ende zählt nicht nur, was geschrieben wurde, sondern wie es geschrieben wurde – und vor allem für wen. Ihre Leser werden es Ihnen danken!

Und bedenken Sie: Das gilt nicht nur für Blogartikel, sondern für Ihre gesamte Website. Hochwertiger, authentischer Content macht nicht nur Ihre Leser glücklich, sondern hilft Ihnen langfristig, sich von der Konkurrenz abzuheben. Also, worauf warten Sie noch? Schreiben Sie los!

 

 

Man kennt uns! Wir brauchen keine Website – Warum sich regionale Unternehmen nicht nur auf ihren Namen verlassen sollten

Man kennt uns! Wir brauchen keine Website – Warum sich regionale Unternehmen nicht nur auf ihren Namen verlassen sollten

„Man kennt uns, wir brauchen keine Website!“ oder „Jeder in der Region weiß, was wir machen!“ – solche Sätze hört man oft von kleinen, lokalen Betrieben.

Kennen Sie das aus Ihrem Unternehmen auch? Doch die große Frage ist: Wissen die Leute wirklich, was Sie anbieten? Oder haben sie nur Ihren Namen schon mal irgendwo gelesen?

Als regionaler Handwerksbetrieb oder Dienstleister mag es sich so anfühlen, als wäre Ihr Unternehmen in aller Munde. Schließlich sieht man Ihre Fahrzeuge mit dem Firmenlogo auf den Straßen, vielleicht gab es auch mal einen Bericht in der Lokalzeitung oder es gibt Sie schon seit Jahrzehnten und das am gleichen Standort.

Doch bedeutet das automatisch, dass jeder in der Region weiß, was Sie genau machen?

Die Realität sieht oft anders aus.

Menschen nehmen Namen wahr, aber verbinden oft nichts Konkretes damit.

Vielleicht haben Sie eine Schreinerei und die Leute denken, Sie fertigen nur Möbel, dabei bieten Sie auch Innenausbau an. Oder Sie sind Elektriker, aber viele wissen nicht, dass Sie auch Smart-Home-Lösungen anbieten.

Und wie oft kommt es vor, dass jemand überrascht, sagt: „Ach, das machen Sie auch? Wusste ich gar nicht!“

 

Ein Beispiel für verpasste Chancen

Stellen Sie sich vor, Sie sind Malermeister und haben Ihr Geschäft seit 20 Jahren in der Stadt. Ihr Firmenname ist bekannt, Ihre Autos mit dem Logo und der bunten Aufschrift sieht man regelmäßig überall in der Region. Doch dann treffen Sie einen alten Bekannten, der Ihnen erzählt, dass er gerade sein Haus renovieren lässt. „Hätte ich gewusst, dass Sie auch Fassaden machen, hätte ich Sie gefragt!“, sagt er erstaunt. Doch stattdessen hat er eine Firma aus der Nachbarstadt beauftragt.

Hier wurde eine Chance verpasst, weil nicht klar war, was genau Ihr Unternehmen alles anbietet.

 

Empfehlungen sind wertvoll – aber reicht das?

Wenn Sie weiterempfohlen werden, ist das bereits ein gutes Zeichen. Es zeigt, dass Ihre bisherigen Kunden mit Ihrer Leistung zufrieden sind – und das spricht für Sie. Doch haben Sie sich schon einmal gefragt, wie viele dieser ausgesprochenen Empfehlungen sich tatsächlich bei Ihnen melden?

Diese Menschen kennen nun Ihr Unternehmen, aber die meisten möchten sich dennoch vorab ein Bild von Ihren Referenzen machen.Vielleicht hat der Empfehlungsgeber in dem Moment auch Ihre Nummer gar nicht zur Hand. Er will sie dann schnell „googeln“ – aber wie soll er Sie finden, wenn Sie online gar nicht existieren?

Es reicht nicht aus, einfach nur „bekannt“ zu sein. Die Menschen müssen Sie online finden können und Ihr Angebot verstehen. Aber warum ist das so?

  • Bekanntheit allein reicht nicht – Der Name des Betriebs sagt oft nichts über die Leistungen aus.
  • Neue Kunden kommen nicht von allein – Wer Sie nicht regelmäßig sieht oder hört, der vergisst Sie – und wird sich auch nicht unbedingt an Sie erinnern.
  • Die Konkurrenz schläft nicht – Andere Betriebe sind online sichtbar, sie präsentieren ihr Angebot auf ihrer Website, investieren in regionales Marketing und holen sich die Kunden, die eigentlich zu Ihnen gepasst hätten.
  • Auch Stammkunden brauchen Erinnerung – Vielleicht dachten sie gar nicht daran, dass Sie die Lösung für ihr aktuelles Problem bieten. Aber, wenn Sie nach der gesuchten Leistung suchen und Ihre Unternehmenswebsite finden, dann werden sie sich an Sie erinnern!

 

Warum eine Website so wichtig ist

Eine eigene Website ist Ihr digitales Aushängeschild. Ihre moderne Visitenkarte.

Sie ist rund um die Uhr erreichbar und bietet potenziellen Kunden die Möglichkeit, sich umfassend über Ihre Leistungen zu informieren und Kontakt aufzunehmen. Verlassen Sie sich nicht darauf, dass eine Empfehlung allein ausreicht – machen Sie es Ihren Kunden einfach, sich für Sie zu entscheiden!

Doch eine Website bringt noch viele weitere Vorteile mit sich:

 

Sichtbarkeit und Auffindbarkeit in Suchmaschinen

Die Zeiten in denen Menschen in den gelben Seiten nach passenden Betrieben suchen sind vorbei. Heute suchen sie online nach Lösungen für ihre Probleme, sie „googeln“. Eine speziell für die regionale Auffindbarkeit optimierte Website sorgt dafür, dass Ihr Unternehmen bei relevanten Suchanfragen in den Suchmaschinen gefunden wird.

 

Qualität und Vertrauensaufbau

Eine professionelle Website mit Referenzen, Kundenmeinungen und der Präsentation Ihres Unternehmens sowie Ihres Angebots stärkt das Vertrauen in Ihr Unternehmen. Sie gibt Ihnen die Möglichkeit die Qualität Ihrer Leistungen zu zeigen und Interessenten zur überzeugen bei Ihnen anzufragen.

 

Rund um die Uhr erreichbar

Interessierte Kunden können sich jederzeit informieren und Kontakt aufnehmen, sei es über ein Formular, eine E-Mail-Adresse oder eine direkte Telefonnummer. Sie können sogar automatisch Angebote erstellen lassen.

 

Aktuelle Informationen bereitstellen

Änderungen an Ihrem Angebot, neue Dienstleistungen oder besondere Aktionen lassen sich auf der Website schnell kommunizieren.

 

Online Produkte verkaufen

Sie können online Ihre Produkte verkaufen. Als Schreiner z.B. könnten Sie individuell konfigurierbare Schränke nach Maß anbieten.

 

Abgrenzung zur Konkurrenz

Ein ansprechendes Desgin hebt Sie von Wettbewerbern ab, die vielleicht keine oder eine veraltete Website haben.

 

Erweiterung der Zielgruppe durch Barrierefreiheit

Eine barrierefreie Website stellt sicher, dass auch Menschen mit Einschränkungen sich über Ihr Angebot informieren können

 

Referenzen gezielt präsentieren

Selbst wenn Sie weiterempfohlen werden, möchten Interessenten häufig Beispiele Ihrer Arbeit sehen. Und wo lässt sich das besser zeigen als auf der eigenen Website?

 

Eine Website ist also kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

 

Fazit

„Man kennt uns doch“ ist ein gefährlicher Trugschluss. Die Leute mögen Ihren Namen kennen, aber das heißt nicht, dass sie wissen, was Sie wirklich machen. Nutzen Sie die Chance, sich professionell zu präsentieren und Ihren Kunden genau zu zeigen, was Sie können!

 

Warum Sie keine CTAs nutzen sollten – sondern besser CTVs

Warum Sie keine CTAs nutzen sollten – sondern besser CTVs

Jeder, der eine Website betreibt, kennt sie: die berühmten Handlungsaufforderungen, auch Call-to-Actions (CTAs) genannt.

Auffällige Buttons mit knackigen, oft schon befehlhaft klingenden, Aufforderungen wie „Jetzt kaufen“, „Hier klicken“ oder „Mehr erfahren“ sollen Besucher dazu bringen, eine gewünschte Aktion auszuführen.

Doch so weit verbreitet CTAs auch sind, so problematisch sind sie oft.

Warum?

Weil klassische CTAs in erster Linie auf den Verkäufer fokussiert sind – und nicht auf den potenziellen Kunden. Sie zielen darauf ab, möglichst schnell eine Conversion zu erzielen, ohne den wahren Mehrwert für den Besucher zu kommunizieren.

Das führt uns zu einer revolutionären Idee, die viel besser funktioniert: CTVs – Call to Value.

Was genau verbirgt sich dahinter, und warum Sie darüber nachdenken sollten, diesen Ansatz auf Ihrer Website zu nutzen?

 

Was ist ein Call to Value (CTV)?

Ein Call to Value stellt nicht die Aktion in den Vordergrund, die der Besucher ausführen soll, sondern den Wert, den er dadurch erhält. Während ein CTA also schreit: „Kauf jetzt mein Produkt!“, fragt ein CTV: „Wie kann ich dir helfen?“

Ein CTV macht klar, warum sich ein Klick lohnt. Er zeigt dem Besucher, was für ihn dabei herausspringt, und baut Vertrauen auf. Es geht nicht mehr nur darum, den Besucher zu einer Handlung zu bewegen, sondern ihm ein gutes Gefühl zu geben – das Gefühl, dass er durch seine Entscheidung einen echten Nutzen erhält.

 

Erfolg im Business beginnt im Kopf! – Auf die richtige Denksweise kommt es an

 

Die Schwächen der klassischen CTAs

Stellen Sie sich vor, Sie schlendern über den Wochenmarkt, und ein Standbetreiber ruft Ihnen direkt entgegen: „Kaufen Sie diesen Artikel, bevor es zu spät ist!“ Wie würden Sie reagieren? Wahrscheinlich würden Sie sich überrumpelt fühlen und schauen, dass Sie schnellstmöglich ganz weit weg von diesem Marktstand kommen.

Genauso fühlen sich viele Menschen, wenn sie auf eine Website kommen und direkt von einem CTA begrüßt werden. Sie haben das Gefühl, etwas „verkauft“ zu bekommen, anstatt etwas „gefunden“ zu haben, was genau ihre Bedürfnisse anspricht und ihnen das Gefühlt gibt, dass sie das wirklich brauchen.

Klassische CTAs sind:

  • Aggressiv: Sie drängen zur Aktion, ohne echten Mehrwert zu kommunizieren.
  • Unpersönlich: Sie sprechen nicht die individuellen Bedürfnisse des Nutzers an.
  • Kurzsichtig: Sie fokussieren sich nur auf die Conversion, nicht auf langfristige Kundenbindung.

 

Ein Call to Action verfolgt das Ziel, den Besucher zu einer ganz bestimmten Handlung zu bewegen – meistens im Interesse des Website-Betreibers.

Typische Beispiele sind:

  • „Jetzt kaufen“
  • „Anfrage senden“
  • „Newsletter abonnieren“

 

Obwohl CTAs klar und prägnant sind, liegt das Problem darin, dass sie oft zu stark auf die Bedürfnisse des Unternehmens ausgerichtet sind, nicht aber auf die des potenziellen Kunden. Viele Menschen empfinden solche Aufforderungen als aufdringlich oder rein verkaufsorientiert.

Die zentrale Frage, die ein Website-Besucher hat, bleibt häufig unbeantwortet: „Was bringt mir das?“

 

Den Wert für Ihre Kunden in den Vordergrund stellen

Der Call to Value (CTV) geht einen Schritt weiter.

Beispiele für CTVs könnten lauten:

  • „Entdecken Sie, wie Sie 30 % Ihrer Zeit sparen können.“
  • „Erfahren Sie, wie wir Ihr Unternehmen erfolgreicher machen.“

 

Der Wert des Einkaufserlebnisses für den Kunden

 

Wie CTVs den Unterschied machen

Ein Call to Value dreht den Spieß um. Er stellt nicht die Frage: „Was will ich von meinem Kunden?“, sondern: „Was braucht mein Kunde von mir?“

Statt sich auf die gewünschte Handlung zu konzentrieren, wird der Mehrwert für den Besucher in den Vordergrund gestellt. Dabei liegt der Fokus darauf, klar zu kommunizieren, was der Kunde gewinnt, wenn er der Aufforderung folgt.

Ein Beispiel:

  • CTA: „Jetzt Newsletter abonnieren!“
  • CTV: „Hol dir wöchentliche Insider-Tipps, die dein Leben einfacher machen!“

Ein weiteres Beispiel könnte lauten:

  • CTA: „Jetzt E-Book sichern“
  • CTV: „Entdecken Sie, wie Sie 30 % Ihrer Zeit sparen können.“

 

Was klingt für dich attraktiver? Genau, der CTV. Er spricht die Sprache des Kunden. Er zeigt ihm wie das Angebot sein Leben verbessert.

CTV bedeutet also, den Besucher nicht nur zu einer Handlung zu bewegen, sondern ihm eine klare Motivation und einen konkreten Nutzen aufzuzeigen.

 

Die Vorteile von CTVs

  • Fokus auf den Kunden
    Während CTAs oft den Zielen des Unternehmens dienen, richten sich CTVs nach den Bedürfnissen Ihrer Kunden. Sie kommunizieren auf Augenhöhe und vermitteln, dass Ihre Besucher im Mittelpunkt stehen.
  • Wertorientierung
    Die Kommunikation dreht sich um die Vorteile für den Nutzer, nicht um deine Verkaufsziele.
  • Mehrwert statt Verkaufsdruck
    Ein CTA kann schnell als manipulativer „Verkaufsdruck“ empfunden werden, während ein CTV den Mehrwert Ihrer Lösung oder Ihres Angebots klar aufzeigt. Kunden reagieren positiver, wenn sie sofort erkennen, welchen Nutzen sie haben.
  • Emotionale Ansprache
    Mit einem CTV sprechen Sie gezielt die Wünsche, Ziele und Bedürfnisse Ihrer Kunden an. Sie wecken Emotionen, statt einfach nur eine Handlung zu verlangen.
  • Vertrauensaufbau: Durch die Betonung des Mehrwerts fühlen sich Nutzer besser aufgehoben und ernst genommen. Ein Call to Value zeigt Ihren Besuchern, dass Sie ihre Bedürfnisse und Ziele verstehen und dass Ihr Angebot eine echte Lösung für ihre Herausforderungen bietet.
  • Nachhaltige Kundenbeziehungen
    Kunden, die von Anfang an den Eindruck haben, dass sie echten Mehrwert erhalten, bleiben Ihnen eher langfristig treu. Ein CTV legt die Grundlage für Vertrauen und eine erfolgreiche Kundenbindung.
  • Höhere Engagement-Raten
    Menschen klicken eher auf Inhalte, die einen klaren Nutzen für sie haben.

 

Above the Fold: Die ersten Sekunden auf der Website entscheiden alles!

 

So setzen Sie CTVs erfolgreich ein

Die Umstellung von CTAs auf CTVs erfordert eine andere Denkweise – weg von verkaufsorientierter Sprache hin zu wertorientierter Kommunikation. Hier sind einige praktische Tipps, die Ihnen helfen werden:

  • Zielgruppe kennen
    Finden Sie heraus, welche Probleme Ihre Zielgruppe hat und wie Sie ihr dabei helfen können. Was wünschen sie sich wirklich? Welche Fragen beschäftigen sie? Wenn Sie die Bedürfnisse und Wünsche Ihrer Zielgruppe genau verstehen, können Sie den passenden Mehrwert anbieten.
  • Klare Benefits formulieren
    Kommunizieren Sie nicht einfach, was Sie anbieten, sondern was der Nutzer davon hat. Verwenden Sie Formulierungen wie „Sie erhalten“, „Für Sie“, „Das bringt Ihnen…“, um klar den Nutzen für den Besucher zu verdeutlichen.
  • Ehrlich und authentisch sein
    Übertreiben Sie nicht. Versprechen Sie nur das, was Sie auch wirklich liefern können. Ihre CTVs sollten sich authentisch anfühlen und nicht wie eine Verkaufsmasche wirken. Glaubwürdigkeit ist der Schlüssel für eine nachhaltige Beziehung zu Ihren Besuchern.
  • Formulierungen testen
    Führen Sie A/B-Tests durch, um herauszufinden, welche CTVs bei Ihrer Zielgruppe am besten ankommen. Jede Zielgruppe reagiert unterschiedlich – testen Sie verschiedene Ansätze und finden Sie heraus, welche Botschaften und Formulierungen am meisten Resonanz erzeugen.

 

So lassen sich CTAs in CTVs umwandeln

Klassischer CTA Moderner CTV
„Jetzt kaufen“ „Entdecken Sie, wie unser Produkt Ihnen hilft, Zeit und Geld zu sparen.“
„Mehr erfahren“ „Erfahren Sie, wie Sie Ihre Produktivität verdoppeln können.“
„Hier klicken“ „Sichern Sie sich jetzt Ihren kostenlosen Zugang zu wertvollen Tipps.“

 

Durch diese Umstellung sprechen Sie nicht mehr nur die Handlungsebene, sondern auch die emotionale Ebene Ihrer Besucher an. Dies macht Ihre Botschaften ansprechender und überzeugender.

 

Zielgruppe und Positionierung als Schlüssel für einzigartiges Einkaufserlebnis

 

Fazit: Wert schlägt Aktion

Es ist an der Zeit, den klassischen Call-to-Action zu hinterfragen. Menschen sind heute skeptischer gegenüber offensichtlichen Verkaufsversuchen und wünschen sich stattdessen echte Hilfestellungen. Mit einem Call to Value stellen Sie den Nutzer und seinen Mehrwert in den Fokus – und genau das führt langfristig zu mehr Vertrauen, höheren Conversions und zufriedenen Kunden.

Wenn Sie Ihre Website also mit überzeugenden CTVs ausstatten, können Sie nicht nur mehr Conversions erzielen, sondern sich auch von der Masse abheben.

Also, worauf warten Sie noch?

 

Above the Fold: Die ersten Sekunden auf der Website entscheiden alles!

Above the Fold: Die ersten Sekunden auf der Website entscheiden alles!

Was ist der „Above the Fold“-Bereich?

Stellen Sie sich vor, Sie schlagen eine Zeitung auf und direkt auf der ersten Seite ist alles Wichtige sofort sichtbar – der Titel, das Hauptfoto und die spannendsten Schlagzeilen. Sie bekommen sofort ein Gefühl dafür, ob sich das Lesen lohnt oder nicht.

Genauso funktioniert es auch bei einer Website – nur, dass die Titelseite der sogenannte „Above the Fold“-Bereich ist, also der obere Teil einer Seite, den man ohne Scrollen sieht.

 

Warum ist der „Above the Fold“-Bereich so wichtig?

Dieser Bereich ist besonders wichtig, weil Internetnutzer es gewohnt sind, schnell zu entscheiden. Blitzschnell!

Sie haben nur eine einzige Chance, einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Der „Above the Fold“-Bereich ist genau dieser Moment – der Augenblick, in dem Sie Ihre Besucherin oder Ihren Besucher von der ersten Sekunde an packen müssen. Er ist wie der erste Eindruck bei einem persönlichen Gespräch – entscheidend.

Hier entscheiden sich Seitenbesucher: Bleibe ich oder gehe ich? Schaue ich mir die Website weiter an oder wird der Browser-Tab geschlossen?

Wissenschaftliche Studien zeigen, dass Nutzer innerhalb der ersten 3 Sekunden entscheiden, ob sie auf einer Website bleiben oder abspringen. Webseiten werden mit einem raschen Blick gescannt und blitzschnell wird entschieden, ob der Inhalt relevant ist. In diesen wenigen Sekunden muss Ihre Seite überzeugen – mit einer klaren Botschaft, ansprechendem Design und gut platzierten Inhalten.

 

Doch wie schaffen Sie es, blitzschnell zu überzeugen?

Besucher müssen direkt verstehen, wer Sie sind und was Sie bieten, ohne lange suchen oder überlegen zu müssen.

  • Holen Sie Ihre Besucher ab.
  • Wecken Sie ihre Neugier.
  • Machen Sie sich Gedanken über die Bedürfnisse und Wünsche Ihrer Zielgruppe.
  • Fragen Sie sich, was bei Ihren potenziellen Kunden ein „Ja, genau das brauche ich!“ auslöst.
  • Packen Sie Ihre Leser mit den richtigen Worten. Hier gilt: Weniger ist mehr. Nutzen Sie wenige, aber treffende Worte.
  • Wecken Sie Emotionen.
  • Sorgen Sie für eine klare visuelle Struktur, klare Botschaften, eine einfache Navigation und einen starken Call-to-Action.

 

Zielgruppe und Positionierung als Schlüssel für einzigartiges Einkaufserlebnis

 

Haben Sie die Aufmerksamkeit Ihrer Besucher? Haben Sie ihre Neugier geweckt? Wenn ja, dann haben Sie gewonnen – zumindest für den Moment. Denn ein Besuch auf Ihrer Seite – und das Lesen des oberen Teils – ist nur der Anfang, aber dieser erste Schritt ist entscheidend. Sie sollten also besser überzeugen.

 

Worauf kommt es an?

  • Klare und prägnante Botschaft: Der Leser muss sofort wissen, warum er hier ist und was er von Ihnen erwarten kann. Der „Above the Fold“-Bereich sollte eine klare Botschaft transportieren. Überladen Sie ihn nicht mit Text oder zu vielen Elementen. Zeigen Sie in wenigen Worten, was Ihre Webseite zu bieten hat. Eine einprägsame Überschrift oder ein starkes Statement hilft dabei.

 

  • Visuelle Elemente gezielt einsetzen: Nutzen Sie Bilder, Grafiken oder Videos, die die Botschaft Ihrer Seite unterstützen, ohne den Besucher zu überfordern. Achten Sie darauf, dass diese visuell ansprechend und relevant sind.

 

  • Ein starker Call-to-Action (CTA): Was möchten Sie, dass Ihre Besucher tun? Möchten Sie, dass sie sich anmelden, ein Produkt kaufen oder mehr erfahren? Egal, ob es sich um einen „Jetzt kaufen“-Button oder eine Einladung zum Newsletter handelt. Der Call-to-Action sollte deutlich sichtbar und klar formuliert sein.

 

  • Navigation übersichtlich gestalten: Eine gut sichtbare und leicht bedienbare Navigation ermöglicht es den Nutzern, sich schnell auf Ihrer Seite zurechtzufinden.

 

  • Weniger ist mehr: Der „Above the Fold“-Bereich sollte nicht überladen sein. Konzentrieren Sie sich auf das Wesentliche.

 

Gut möglich, dass die Gestaltung Sie vor eine Herausforderung stellt. Das ist zu Beginn völlig normal, schließlich haben Sie das noch nie gemacht und sind weder Webdesign-Profi noch Redakteur von Beruf.

Es empfiehlt sich daher, verschiedene Designs zu testen, so finden Sie heraus, was bei Ihrer Zielgruppe am besten funktioniert. Experimentieren Sie mit Überschriften, Bildern und CTAs.

 

Wie sich ein schlechtes Nutzererlebnis auf das Kaufverhalten auswirkt.

 

Unterschiede bei Desktop und Mobile

Es gibt deutliche Unterschiede zwischen der Gestaltung des „Above the Fold“-Bereichs für Desktop- und Mobilgeräte, welche Sie beachten sollten.

 

  • Bildschirmgröße: Auf Desktops steht mehr Platz zur Verfügung, um Informationen und visuelle Elemente unterzubringen. Auf Mobilgeräten ist der sichtbare Bereich jedoch stark begrenzt, wodurch weniger Inhalte auf den ersten Blick sichtbar sind. Stellen Sie sicher, dass alles auch auf kleinen Bildschirmen gut sichtbar und korrekt dargestellt ist.

 

  • Priorisierung von Inhalten: Für Mobilgeräte ist es besonders wichtig, Inhalte zu priorisieren. Die Kernbotschaft und der Call-to-Action müssen im kleineren sichtbaren Bereich klar und deutlich präsentiert werden.

 

  • Navigation: Während auf Desktops oft eine umfangreiche Navigation oben sichtbar ist, wird auf Mobilgeräten häufig ein sogenanntes „Hamburger-Menü“ verwendet, um Platz zu sparen.

 

  • Ladezeiten und Performance: Mobile Nutzer erwarten schnelle Ladezeiten, da sie oft unterwegs surfen. Achten Sie auf schnelle Ladezeiten, denn der beste „Above the Fold“-Bereich bringt nichts, wenn die Seite ewig lädt und Ihre Besucher schon wieder abspringen, bevor sie überhaupt etwas von Ihrer Seite gesehen haben.

 

Ist Ihre Website barrierefrei und für alle zugänglich? Machen Sie den Selbstcheck.

 

Hinweis: Titelbild des Beitrags wurde mit KI erstellt.

Ist Ihre Website barrierefrei und für alle zugänglich? Machen Sie den Selbstcheck.

Ist Ihre Website barrierefrei und für alle zugänglich? Machen Sie den Selbstcheck.

Warum ein Selbstcheck?

Mit einem kurzen und einfachen Selbstcheck können Sie einen Überblick über den aktuellen Stand Ihrer Website erhalten. So erkennen Sie schnell, ob Ihre Seite grundlegende Anforderungen an Barrierefreiheit erfüllt und ermöglicht Ihnen, potenzielle Schwachstellen frühzeitig zu identifizieren und erste Anpassungen vorzunehmen. Außerdem gibt er Ihnen die Sicherheit, dass Ihre Website für eine breite Nutzergruppe zugänglich ist – unabhängig von deren individuellen Einschränkungen. Denn eine barrierefreie Website ist nicht nur ein Zeichen von Inklusion und Verantwortungsbewusstsein, sondern steigert auch die Zufriedenheit Ihrer Besucher – und macht Ihre Website langfristig erfolgreicher.

Der Selbstcheck ist ein einfacher erster Schritt, bevor Sie in tiefere Analysen oder professionelle Unterstützung investieren. Sie müssen keine umfangreichen technischen Kenntnisse haben, um grundlegende Kriterien zu überprüfen. Und denken Sie daran: Kleine Änderungen können bereits große Verbesserungen für Ihre Nutzererfahrung und die Zugänglichkeit bewirken.

 

5 einfache Schritte für den Barrierefreiheits-Check:

 

1. Wie gut sind die Kontraste?

Ist der Text auf Ihrer Website gut lesbar, auch für Menschen mit eingeschränktem Sehvermögen oder Farbsehschwächen? Testen Sie den Kontrast zwischen Schrift und Hintergrund – zum Beispiel mit einem Contrast-Checker wie WebAIM Contrast Checker. Schon kleine Anpassungen können hier Großes bewirken!

 

2. Lässt sich Ihre Website ohne Maus bedienen?

Probieren Sie es selbst aus: Navigieren Sie mit der Tab-Taste durch Ihre Website. Funktionieren alle Buttons, Links und Formulare? Werden interaktive Elemente sichtbar hervorgehoben? Eine gute Tastaturbedienung ist für viele Nutzer unverzichtbar. Nutzen Sie Tools wie den Focus Indicator Tool für Chrome, um sichtbare Fokusrahmen auf Ihrer Seite zu testen.

 

3. Hören statt sehen: Wie gut versteht ein Screenreader Ihre Website?

Nutzen Sie Tools wie WAVE Accessibility Evaluation Tool oder NVDA Screenreader und prüfen Sie, ob Ihre Überschriften klar strukturiert sind. Haben alle Bilder sinnvolle Alternativtexte? Ein gut formulierter ALT-Text macht den Unterschied – sowohl für Screenreader-Nutzer als auch für Ihre Sichtbarkeit in Suchmaschinen.

 

4. Sind Ihre Texte leicht verständlich?

Lesen Sie Ihre Inhalte einmal laut vor. Sind die Sätze klar, kurz und verständlich? Vermeiden Sie Fachjargon und erklären Sie Fremdwörter. Zur Unterstützung können Sie den Textanalyse-Tool von Hemingway App nutzen, um die Verständlichkeit Ihrer Texte zu überprüfen. Ihre Leser werden es Ihnen danken – und bleiben länger auf Ihrer Website.

 

5. Wie gut funktionieren Ihre Formulare?

Testen Sie die Eingabefelder: Springt der Cursor ins richtige Feld, wenn Sie auf die Beschriftung klicken? Wenn nicht, sind wichtige Verknüpfungen nicht vorhanden – und das kann potenzielle Nutzer frustrieren. Verwenden Sie Google Lighthouse für die technische Überprüfung Ihrer Formulare.

 

Was tun nach dem Selbstcheck?

Sollten Sie Schwachstellen finden, können Sie diese gezielt angehen. In vielen Fällen helfen bereits kleine Anpassungen, wie die Optimierung von Kontrasten, das Hinzufügen von ALT-Texten oder die Anpassung der Sprache.

 

Von der Prüfung zur Umsetzung.

Wenn Sie beim Selbstcheck einige Verbesserungsbereiche entdeckt haben, bietet Ihnen unsere Checkliste für barrierefreies Webdesign eine strukturierte Unterstützung bei der Umsetzung. Sie hilft Ihnen, intensiver zu prüfen, welche Maßnahmen erforderlich sind, und führt Sie Schritt für Schritt durch die wichtigsten Anforderungen.

 

Warum sollten Sie jetzt aktiv werden?

Barrierefreiheit bringt nicht nur Vorteile für die Website-Besucher, sondern auch für Sie als Website-Betreiber: Sie erreichen eine größere Zielgruppe, profitieren von einer besseren Auffindbarkeit in Suchmaschinen und signalisieren gesellschaftliche Verantwortung. Nutzen Sie den Selbstcheck und die Checkliste als ersten Einstieg – und bauen Sie Barrieren ab!

Fangen Sie noch heute an! Mit jedem Schritt bringen Sie Ihre Website näher an das Ziel, wirklich für alle zugänglich zu sein. Und falls Sie Unterstützung brauchen, stehen wir Ihnen bei Vero. – Online Marketing gerne zur Seite, von der Optimierung Ihrer Website, von der Analyse bis zur Umsetzung. Gemeinsam schaffen wir eine digitale Welt ohne Barrieren!

 

Barrierefreiheit im Web wird 2025 Pflicht: Was Sie wissen müssen

Barrierefreiheit im Web wird 2025 Pflicht: Was Sie wissen müssen

Barrierefreiheit im Web wird 2025 Pflicht: Was Sie wissen müssen

Am 28. Juni 2025 tritt das EU-weit beschlossene Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) in Kraft, das Unternehmen sowie Organisationen dazu verpflichtet, ihre Websites und Webshops barrierefrei zu gestalten. Ziel ist es, digitale Inhalte für alle Menschen zugänglich zu machen, unabhängig von deren Einschränkungen.

Doch was bedeutet das konkret für Unternehmen und Ihre Website? Welche Anforderungen gehen mit dem BFSG einher? Und welche Vorteile hat barrierefreies Webdesign? In diesem Artikel beleuchten wir die Hintergründe des BFSG genauer und geben praktische Tipps wie Unternehmen sich darauf vorbereiten können, inklusive Checkliste.

 

Was ist das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz?

Das Ziel des Gesetzes ist klar und wichtig: Niemand soll aufgrund von körperlichen Einschränkungen von digitalen Informationen ausgeschlossen sein. Barrierefreiheit für Websites soll Menschen mit Behinderungen, älteren Menschen oder Personen mit vorübergehenden Einschränkungen den uneingeschränkten Zugang zu digitalen Inhalten ermöglichen. Dabei profitieren letztlich alle Nutzer:innen von klar strukturierten, gut lesbaren und intuitiven Webangeboten.

 

Warum Barrierefreiheit wichtig ist

Stellen Sie sich vor, ein potenzieller Kunde oder eine interessierte Person besucht Ihre Website – aber wichtige Inhalte sind für diese Person nicht zugänglich. Sei es, weil die Texte schlecht lesbar sind, Bilder keine Beschreibungen haben oder die Seite nur mit der Maus navigiert werden kann. Genau hier setzt Barrierefreiheit an: Sie sorgt dafür, dass Ihre Website für alle Menschen nutzbar wird, unabhängig von individuellen Einschränkungen.

Das Ziel des BFSG ist klar und wichtig! Niemand soll aufgrund von körperlichen Einschränkungen von digitalen Informationen ausgeschlossen sein. Barrierefreiheit für Websites soll Menschen mit Behinderungen, älteren Menschen oder Personen mit vorübergehenden Einschränkungen den uneingeschränkten Zugang zu digitalen Inhalten ermöglichen. Kurz gesagt: Digitale Inhalte sollen für alle zugänglich sein.

 

Vorteile von barrierefreien Websites für Unternehmen

  • Bessere Nutzererfahrung: Intuitiv bedienbare Websites erhöhen die Zufriedenheit.
  • Erweiterung der Zielgruppe: Mit über einer Milliarde Menschen weltweit, die mit einer Behinderung leben, erschließen Sie neue Kundengruppen.
  • Verbessertes SEO: Barrierefreie Websites erfüllen wichtige Suchmaschinenkriterien und verbessern Ihr Google-Ranking.
  • Positives Image: Sie signalisieren gesellschaftliche Verantwortung und stärken Ihre Marke.

 

Barrierefreiheit geht aber über reine Vorgaben durch Gesetze hinaus. Sie zeigen damit, dass Ihnen Inklusion und Gleichberechtigung wichtig sind. Und ganz nebenbei profitieren Sie von vielen Vorteilen, wie einer besseren Sichtbarkeit bei Google, einem positiven Nutzererlebnis und einem stärkeren Image.

 

Wie sich ein schlechtes Nutzererlebnis auf das Kaufverhalten auswirkt.

 

Was bedeutet „barrierefreies Internet“?

Barrierefreies Internet beschreibt die Gestaltung digitaler Inhalte und Anwendungen so, dass sie für alle Menschen zugänglich und nutzbar sind – unabhängig von ihren individuellen Fähigkeiten. Diese barrierefreie Kommunikation stellt besondere Anforderungen an Konzept, Design, Texte und Programmierung. Sie betrifft nicht nur Websites, sondern auch Webshops, Apps, digitale Dokumente und sogar Social-Media-Beiträge.

 

Die wichtigsten Anforderungen für barrierefreie Websites

Damit Ihre Website für alle Menschen zugänglich wird, müssen verschiedene Aspekte berücksichtigt werden. Hier sind die zentralen Anforderungen, die Sie bei der Gestaltung Ihrer digitalen Angebote beachten sollten:

  1. Bedienbarkeit ohne Maus: Alle Funktionen müssen per Tastatur oder anderen Eingabegeräten steuerbar sein.
  2. Hohe Kontraste: Inhalte müssen gut lesbar gestaltet sein – auch für Menschen mit Sehbehinderungen.
  3. Einfache Sprache: Verständliche Texte ermöglichen eine breitere Zugänglichkeit.
  4. Alternativtexte: Bilder und Grafiken benötigen beschreibende Texte, damit sie von Screenreadern erfasst werden können.
  5. Technische Standards: Die Einhaltung der Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) in Stufe AA ist Pflicht.
  6. Screenreader-Kompatibilität: Inhalte und Navigation müssen für Menschen, die auf Vorlesesoftware angewiesen sind, zugänglich sein.

Ist vollständige Zugänglichkeit für Alle möglich?

Die digitale Barrierefreiheit ist ein wichtiges Ziel, das jedoch nicht immer zu 100% erreicht werden kann. Es gibt technische, strukturelle und oft auch rechtliche Herausforderungen, die nicht vollständig gelöst werden können. Dennoch ist es entscheidend, Barrieren so weit wie möglich abzubauen und alternative Lösungen anzubieten.

Ein Beispiel: Bei einem historischen Aussichtsturm könnte der Einbau eines Lifts aufgrund der Statik oder des Denkmalschutzes unmöglich sein. Dies bedeutet jedoch nicht, dass der Turm geschlossen werden muss. Eine Alternative könnte darin bestehen, mit Videos oder interaktiven Bildschirmen die Aussicht und die Geschichte des Turms zugänglich zu machen, sodass auch Menschen, die den Turm nicht erklimmen können, ein ähnliches Erlebnis haben.

In der digitalen Welt gibt es ähnliche Herausforderungen. Webseiten und Apps, die nicht von Anfang an barrierefrei gestaltet wurden, können oft durch gezielte Maßnahmen verbessert werden, etwa durch das Hinzufügen von Bildbeschreibungen oder die Optimierung für Screenreader. Manche Anwendungen hingegen erfordern eine komplette Neugestaltung, um den Anforderungen der Barrierefreiheit gerecht zu werden.

Wichtig ist, dass selbst wenn bestimmte Inhalte nicht vollständig barrierefrei gestaltet werden können, immer alternative Wege gefunden werden sollten, um die Nutzererfahrung zu verbessern und Barrieren soweit möglich abzubauen – beispielsweise durch Textbeschreibungen, Untertitel, Audioversionen oder interaktive Inhalte. Solche Ansätze tragen dazu bei, digitale Angebote für möglichst viele Menschen zugänglich und nutzbar zu machen.

 

Welche Maßnahmen bedarf es, um eine Website Barrierefrei zu machen?

 

Visuelle Elemente

  • Bilder und Grafiken:
    Alle Bilder müssen mit aussagekräftigen Alternativtexten versehen sein, damit sie auch von Screenreadern erfasst werden können. Dekorative Bilder sollten als solche gekennzeichnet sein.
  • Farben und Kontraste:
    Sorgen Sie für einen ausreichend hohen Kontrast zwischen Text und Hintergrund, damit Inhalte gut lesbar sind.

 

Textliche Inhalte

  • Struktur und Formatierung:
    Strukturieren Sie Ihre Website mit klaren Überschriften. Inhalte sollten in sinnvolle Absätze und Listen gegliedert sein, um die Lesbarkeit zu erhöhen.
  • Sprache:
    Nutzen Sie leichte Sprache, das verbessert die Verständlichkeit Ihrer Texte. Wenn Inhalte in mehreren Sprachen angeboten werden, sollte dies im Quellcode klar markiert sein.

 

Multimediale Inhalte

  • Videos und Audiodateien:
    Stellen Sie Untertitel für Videos bereit und ergänzen Sie wichtige visuelle Informationen durch Audiodeskriptionen. Audioinhalte sollten durch Transkripte ergänzt werden, um allen Nutzern Zugang zu ermöglichen.

 

Navigation und Interaktion

  • Tastaturzugänglichkeit:
    Alle Funktionen Ihrer Website müssen per Tastatur bedienbar sein. Stellen Sie sicher, dass bei der Navigation ein sichtbarer Fokus angezeigt wird, der Nutzer:innen die Orientierung erleichtert.
  • Formulare:
    Jedes Formularfeld sollte klar beschriftet sein. Fügen Sie verständliche Fehlermeldungen und Hilfestellungen hinzu, um die Nutzung zu vereinfachen.

 

Technische Aspekte

  • Seitenstruktur:
    Nutzen Sie semantisches HTML, um eine klare Struktur im Quellcode zu schaffen. Das erleichtert die Nutzung von Screenreadern und verbessert die Zugänglichkeit.
  • Responsive Design:
    Ihre Website sollte sich an unterschiedliche Geräte und Bildschirmgrößen anpassen, damit sie überall optimal genutzt werden kann.

 

Zusätzliche Anforderungen

  • Bereitstellung einer Erklärung zur Barrierefreiheit, die ähnlich wie ein Impressum Nutzer über die barrierefreien Inhalte informiert.
  • Einhaltung der Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) mindestens auf Stufe AA.

 

Mit diesen Maßnahmen schaffen Sie eine barrierefreie Website, die nicht nur gesetzliche Anforderungen erfüllt, sondern auch das Nutzererlebnis für alle verbessert.

 

Wie kann man eine Website auf Barrierefreiheit testen?

Websites lassen sich sowohl manuell als auch mittel automatisierter Tools auf Barrierefreiheit prüfen.

Automatische Tools helfen, erste Barrieren auf Ihrer Website schnell zu erkennen. Diese Tools prüfen grundlegende technische Kriterien, wie fehlende Alternativtexte für Bilder, unzureichende Farbkontraste oder Probleme in der Seitenstruktur. Die Ergebnisse werden meist einfach dargestellt – etwa in Punkten oder Prozentwerten – und zeigen schnell erste Schwachstellen auf. Allerdings haben solche Tests ihre Grenzen. Eine Software kann nur bedingt beurteilen, ob die Sprache verständlich ist, das Bedienkonzept logisch oder interaktive Elemente leicht zu nutzen sind.

Mit einem kurzen und einfachen und kostenfreien Selbstcheck erkennen Sie schnell, ob Ihre Seite grundlegende Anforderungen der Barrierefreiheit erfüllt.

Für eine umfassendere Tests und Optimierungen Ihrer Website können Sie die ausführliche Checkliste für barrierefreies Webdesign nutzen, die sich an den Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) orientiert. Mit der Checkliste können Sie Schritt für Schritt Ihre Website analysieren und gezielt Barrieren abbauen.

Tipp: Für größere oder komplexe Websites sowie Online-Shops empfiehlt sich diese von Experten prüfen zu lassen. Hierbei werden nicht nur technische Anforderungen, sondern auch die Benutzerfreundlichkeit und inhaltliche Klarheit Ihrer Website analysiert und Sie erhalten klare Handlungsempfehlungen, welche Sie dann gezielt umsetzen können.

 

Für wen wird Barrierefreiheit verpflichtend?

Das Gesetz gilt für eine Vielzahl von Organisationen und Unternehmen. Im Einzelnen sind ab 28. Juni 2025 folgende Gruppen zur Barrierefreiheit verpflichtet:

  • Öffentliche Einrichtungen: Hier gilt die Verpflichtung bereits seit mehreren Jahren.
  • Unternehmen ab 10 Mitarbeitenden: Unabhängig von ihrer Branche.
  • Unternehmen mit einem Jahresumsatz oder einer Bilanzsumme von über 2 Millionen Euro.
  • B2C-Unternehmen mit Onlineshops oder Apps: E-Commerce-Angebote stehen besonders im Fokus.
  • Teilweise auch B2B-Unternehmen: Wenn deren Angebote direkt von Endnutzern genutzt werden.

Aber, selbst wenn Sie nicht gesetzlich verpflichtet sind, sollten Sie sich überlegen, ob Sie Ihren Online-Auftritt nicht doch barrierefrei gestalten möchten, denn die Umsetzung der Barrierefreiheit bietet auch kleineren Unternehmen einen deutlichen Mehrwert.

 

Wer profitiert vom barrierefreien Internet?

Barrierefreiheit bietet Vorteile für alle. Insbesondere Menschen mit Behinderungen oder älteren Personen wird die Teilhabe an der digitalen Welt erleichtert. Doch auch Unternehmen können durch barrierefreie Webangebote profitieren:

 

Erweiterung der Zielgruppe

Über eine Milliarde Menschen weltweit leben mit einer Behinderung. Durch barrierefreie Webangebote machen Sie Ihre Inhalte und Dienstleistungen für diese Zielgruppe zugänglich und erhöhen Ihre Reichweite erheblich.

 

Bessere Auffindbarkeit bei Google

Barrierefreie Websites sind in der Regel besser strukturiert und erfüllen wichtige SEO-Kriterien, die auch das Ranking bei Google und anderen Suchmaschinen positiv beeinflussen.

 

Verbesserung der Nutzererfahrung

Barrierefreiheit führt oft zu klareren, intuitiveren Designs, die nicht nur für Menschen mit Behinderungen, sondern auch für alle anderen Nutzer:innen von Vorteil sind. Eine längere Verweildauer und eine höhere Zufriedenheit können die Folge sein.

 

Wettbewerbsvorteil

Barrierefreie Websites sind ein Zeichen von Innovation und Inklusion. Unternehmen, die hier Vorreiter sind, können sich nachhaltig von ihrer Konkurrenz abheben.

 

Stärkung der Markenwahrnehmung

Das Engagement für Barrierefreiheit wird zunehmend als Zeichen gesellschaftlicher Verantwortung wahrgenommen. Dies kann Ihr Image verbessern und das Vertrauen Ihrer Kundschaft stärken.

 

Vorbereitung auf die gesetzlichen Vorgaben

Unternehmen sollten die Umsetzung frühzeitig planen und prüfen, ob ihre digitale Präsenz die Anforderungen erfüllt. Empfohlene Schritte:

  • Analyse des Ist-Zustands: Nutzen Sie Tools wie Google Lighthouse, WAVE oder die BITV-Selbstbewertung.
  • Regelmäßige Tests: Automatisierte und manuelle Prüfungen sollten Hand in Hand gehen.
  • Professionelle Unterstützung: Ziehen Sie Experten hinzu, um sicherzustellen, dass alle Anforderungen eingehalten werden.

 

Checkliste für barrierefreie Website

Bevor Sie in größere Anpassungen investieren, können Sie mit unserer praktischen Checkliste für Barrierefreies Webdesign einen Überblick gewinnen.

Die Checkliste ist praxisorientiert gestaltet und orientiert sich an denselben Kriterien, die auch vom Gesetzgeber im Rahmen des BFSG von Unternehmen verlangt werden. Mit klaren Anleitungen und Beispielen hilft sie Ihnen, Ihre Website auf wichtige Barrierefreiheitsstandards zu prüfen und umzusetzen – ein unkomplizierter Einstieg für alle, die ihre digitale Präsenz inklusiver gestalten möchten.

Jetzt starten und Barrieren abbauen!

 

Die Einführung des Barrierefreiheitsstärkungsgesetzes markiert einen Meilenstein in der digitalen Inklusion. Wir empfehlen allen Unternehmen, die Anforderungen frühzeitig umzusetzen – nicht nur, um gesetzlichen Vorgaben zu entsprechen, sondern auch, um die zahlreichen Vorteile für sich zu nutzen. Barrierefreiheit ist nicht nur ein Gebot der Stunde, sondern eine Investition in eine nachhaltige, inklusive Zukunft.

Wenn Sie mehr über Barrierefreiheit im Web erfahren möchten oder Ihre Website den gesetzlichen Anforderungen entsprechend optimieren wollen, sind wir bei Vero. – Online Marketing gerne für Sie da. Ob Beratung oder praktische Unterstützung bei der Umsetzung der Maßnahmen – unser erfahrenes Team freut sich darauf, Ihr Projekt gemeinsam mit Ihnen erfolgreich zu realisieren.

Sie haben Fragen? Zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren – wir unterstützen Sie auf Ihrem Weg zur barrierefreien Website!