Der Wert des Einkaufserlebnisses für den Kunden

Der Wert des Einkaufserlebnisses für den Kunden

Einkaufen ist heute viel mehr als nur ein Mittel zum Zweck. Es ist ein Erlebnis, das Kunden in verschiedenen Arten genießen und das sie in bestimmten Geschäften und Situationen erleben und immer wieder erleben möchten. Lassen Sie uns die verschiedenen Arten an Einkaufserlebnissen betrachten und verstehen, was Kunden dazu bringt, sich wertig zu fühlen und genau dieses Produkt aus genau diesem Shop haben zu wollen.

 

Welche Rolle spielt der Wert beim Einkaufserlebnis

Kunden suchen nach einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis, aber auch nach einem emotionalen Wert. Ein hochwertiges Einkaufserlebnis kann den wahrgenommenen Wert eines Produkts erheblich steigern. Luxuriöse Präsentationen, persönliche Dienstleistungen, interaktive Inhalte und Nachhaltigkeit verstärken das Gefühl, dass das Produkt mehr wert ist.

Die Customer Journey, die den gesamten Prozess von der ersten Wahrnehmung bis zum Kauf und darüber hinaus beschreibt, bietet zahlreiche Möglichkeiten, den Wert des Produkts für den Kunden zu erhöhen. In jeder Phase, von der Bewusstseinsbildung über die Überlegung und den Kauf bis hin zum After-Sales-Service, können gezielte Maßnahmen ergriffen werden, um den wahrgenommenen Wert zu steigern.

 

Wie kann man herausfinden, wie gut das Einkaufs- und Nutzererlebnis in seinem Shop ist?

Um herauszufinden, wie gut das Einkaufs- und Nutzererlebnis in Ihrem Online-Shop wirklich ist, sollten Sie eine umfassende Shop UX-Analyse durchführen. Diese Analyse geht über die bloße Betrachtung von Conversion-Raten hinaus und untersucht, wie intuitiv und ansprechend Ihre Website aus Kundensicht wahrgenommen wird.

Ergänzend dazu sollten Sie A/B-Tests durchführen, um verschiedene Versionen Ihrer Website zu testen und herauszufinden, welche Änderungen das Nutzererlebnis tatsächlich verbessern. Direkter Kundenfeedback sowie Usability-Tests bieten wertvolle Einblicke und ermöglichen es Ihnen, gezielte Anpassungen vorzunehmen, die den emotionalen und funktionalen Wert des Einkaufserlebnisses erhöhen. Diese Maßnahmen tragen letztlich dazu bei, die Kundenzufriedenheit zu steigern und eine starke Bindung zu Ihrer Marke aufzubauen.

 

Wann ist ein Online-Shop wirklich erfolgreich?

 

Lässt sich ein wertsteigerndes Einkaufserlebnis auch im Online-Shop umsetzen?

Ein Einkaufserlebnis kann im E-Commerce genauso beeindruckend sein wie in einem physischen Ladengeschäft. Auch online möchten Kunden sich wertgeschätzt fühlen und ein hervorragendes Einkaufserlebnis geboten bekommen, das ihren Erwartungen entspricht und im besten Fall sogar übertrifft. Wie solch eine Customer Journey für Online-Shops aussehen kann, wird in den folgenden Beispielen erklärt.

 

1. Das Luxuserlebnis

Stellen Sie sich vor, Sie betreten einen edlen Schmuckladen. Die Beleuchtung ist sanft, klassische Musik spielt im Hintergrund und freundliche, perfekt gekleidete Mitarbeiter begrüßen Sie persönlich. Jeder Ring und jede Kette sind kunstvoll in Glasvitrinen ausgestellt, und Sie bekommen Champagner angeboten, während Sie sich die Produkte ansehen.

Dieses Erlebnis vermittelt Ihnen das Gefühl, besonders und wertgeschätzt zu sein. Sie fühlen sich wie eine Königin oder ein König, und das hochwertige Ambiente lässt Sie glauben, dass die Produkte hier exklusiver und edler sind als anderswo. Kunden, die solche Erlebnisse suchen, wollen Luxus und Exklusivität, und sie sind bereit, dafür zu zahlen.

 

2. Das persönliche Erlebnis

Denken Sie an einen kleinen Buchladen, in dem der Besitzer Sie persönlich begrüßt, Ihnen Ihren Lieblingskaffee anbietet und genau die Bücher empfiehlt, die Ihrem Geschmack entsprechen. Hier fühlen Sie sich nicht wie eine Nummer, sondern wie ein wertgeschätzter Freund.

Die persönliche Note, die auf Ihre individuellen Bedürfnisse und Vorlieben eingeht, schafft eine emotionale Bindung. Dieses Erlebnis ist geprägt von Wärme und Menschlichkeit, und genau das lässt Sie immer wieder, in genau dieses kleinen Buchladen, zurückkehren. Sie kaufen das Buch nicht nur wegen seines Inhalts, sondern auch wegen der persönlichen Beziehung und des Gefühls, hier verstanden zu werden.

 

Zielgruppe und Positionierung als Schlüssel für einzigartiges Einkaufserlebnis

 

3. Das Abenteuererlebnis

Sie sind Outdoor und Abenteuer Fan? Dann stellen Sie sich vor, Sie gehen in einen Outdoor-Laden, überall hängen Kletterseile, Zelte sind aufgebaut und Sie können sofort die neuesten und angesagtesten Wanderschuhe testen. Es gibt eine Kletterwand, an der Sie die die komplette Ausrüstung ausprobieren können, und überall sind Bilder und Videos von aufregenden Abenteuern zu sehen.

Dieses Erlebnis ist dynamisch und interaktiv. Sie werden während Ihres Einkaufs Teil einer dieser Abenteuer-Welt und können die Produkte live erleben. Diese Art von Erlebnis spricht besonders diejenigen an, die Action und Spannung suchen. Sie fühlen sich inspiriert, planen in Gedanken schon die nächste Tour, und das motiviert die Produkte zu kaufen, denn sie wollen ihre eigenen Abenteuer erleben.

 

4. Das nachhaltige Erlebnis

Naturschutz und Nachhaltigkeit sind ein wichtiges Thema. Nun stellen Sie sich vor, Sie betreten einen Laden für Bastelartikel, in dem alles auf Nachhaltigkeit ausgerichtet ist. Die Regale sind aus recyceltem Material, die Produkte sind fair gehandelt und biologisch abbaubar, und es gibt viele Informationen darüber, wie Ihr Kauf der Umwelt hilft. Hier fühlen Sie sich nicht nur als Kunde, sondern als Teil einer der Gemeinschaft, die etwas Gutes für Naturschutz und Nachhaltigkeit tut. Das Gefühl, durch Ihren Einkauf einen positiven Beitrag zur Umwelt zu leisten, gibt Ihnen eine innere Zufriedenheit und einen starken Anreiz, immer wieder hier einzukaufen.

 

Warum viel Traffic nicht gleich viele Leads, Käufe oder hohen Umsatz bedeuten

 

5. Das attraktive Schnäppchen-Erlebnis

Als Schnäppchenjäger betreten ein Kaufhaus das regelmäßig aufregende Flash-Sales und Rabattaktionen anbietet. Direkt am Eingang finden Sie eine gut sichtbare, dynamische Präsentation mit den aktuellsten Sonderangeboten und exklusiven Rabatten. Überall im Laden gibt es klare Beschilderungen, die Sie zu den heiß begehrten und nur kurz verfügbaren Deals führen. Sie erhalten sogar personalisierte Coupons und Rabattcodes über eine Kunden-App, die Sie im Geschäft einlösen können.

Dieses Erlebnis spricht besonders die Schnäppchenjäger an, die das Gefühl lieben, ein besonderes Angebot entdeckt zu haben. Die Möglichkeit, Punkte zu sammeln und für zukünftige Rabatte einzulösen, schafft zusätzlich Anreize, regelmäßig vorbeizuschauen.

 

6. Hervorragender Kundenservice

Sie sind begeisterter Hobby-Gärtner und haben etwas Beratungsbedarf. Nun stellen Sie sich vor sie betreten den Gartenmarkt und sofort werden Sie von einem freundlichen Mitarbeiter begrüßt, der Ihnen seine Hilfe anbietet. Jeder Mitarbeiter ist gut geschult und kann detaillierte Auskünfte zu den Produkten geben. Sie erhalten Unterstützung bei Ihrer Suche und Fragen werden zügig und fachlich korrekt beantwortet. Ein besonderer Service des Gartenmarkts, er bietet kostenfreie Lieferung für große und schwere Artikel. Dieser persönliche und engagierte Service macht den Einkauf nicht nur effizient, sondern auch angenehm und vertrauensvoll. Er zeichnet sich durch Freundlichkeit, Kompetenz und Engagement aus.

 

7. Mitnahmeartikel am Kassenbereich

Jeder kennt sie, die sorgfältig platzierten Mitnahmeartikel im Kassenbereich. Diese Produkte sind oft klein, preiswert und nützlich, wie zum Beispiel Schokoriegel, Zeitschriften oder kleine Geschenkartikel. Sie wecken spontane Kaufimpulse und bieten Ihnen die Gelegenheit, sich selbst oder anderen eine kleine Freude zu machen. Diese Artikel erhöhen nicht nur den durchschnittlichen Einkaufswert, sondern tragen auch zum positiven Einkaufserlebnis bei, indem sie das Gefühl von Belohnung und Genuss verstärken.

Die strategische Platzierung dieser Artikel an der Kasse nutzt die Wartezeit optimal und sorgt für zusätzliche Verkäufe, während Sie gleichzeitig das Gefühl haben, noch ein kleines Extra zu bekommen.

 

3 wertvolle Tipps die Sie als Online-Shop Betreiber unbedingt kennen sollten

 

Fazit

Im E-Commerce spielen hochwertige Einkaufserlebnisse genau wie im stationären Handel eine zentrale Rolle, um Kunden zu binden und ihren wahrgenommenen Wert der Produkte zu erhöhen. Ob durch Luxus, persönliche Bindung, Abenteuer, digitale Effizienz oder Nachhaltigkeit – das richtige Erlebnis kann aus einem einfachen Kauf einen unvergesslichen Moment machen. Mit herausragendem Kundenservice und attraktiven Angeboten für Schnäppchenjäger können Online-Shops die Zufriedenheit und Loyalität ihrer Kunden weiter steigern.

 

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Unterschied Traffic und Seitenaufrufe: Ein umfassender Leitfaden für Online-Marketing

Unterschied Traffic und Seitenaufrufe: Ein umfassender Leitfaden für Online-Marketing

In der Welt des Online-Marketings sind Begriffe wie „Traffic“ und „Seitenaufrufe“ allgegenwärtig. Oftmals werden sie synonym verwendet, doch sie haben unterschiedliche Bedeutungen und Funktionen. Dieser Artikel soll Ihnen helfen, die Unterschiede zwischen diesen beiden Begriffen zu verstehen und ihre Bedeutung sowie ihren Mehrwert in verschiedenen Bereichen des Online-Marketings zu erkennen.

 

Was ist Traffic?

Der Begriff „Traffic“ bezeichnet die Gesamtanzahl der Besucher, die eine Website innerhalb eines bestimmten Zeitraums besuchen. Es ist ein Maß für die Menge an Besuchern, die auf eine Website zugreifen, unabhängig davon, wie viele Seiten sie besuchen oder wie lange sie auf der Website bleiben. Traffic kann weiter in verschiedene Kategorien unterteilt werden:

Beispiel für Traffic

Angenommen, Sie betreiben einen Online-Shop für handgemachte Seifen. Wenn an einem Tag 1000 Besucher Ihre Website besuchen, dann beträgt Ihr Traffic 1000. Diese Zahl gibt Ihnen einen allgemeinen Überblick über die Reichweite Ihrer Website und die Effektivität Ihrer Marketingkampagnen.

 

Beispiele und Bedeutung von Traffic im Online-Marketing

 

Direkter Traffic:

Besucher, die die URL direkt in ihren Browser eingeben oder ein Lesezeichen verwenden.

Beispiel: Eine bekannte Marke, deren Website-Adresse oft direkt eingegeben wird, profitiert von starkem Markenbewusstsein und wiederkehrenden Kunden.

 

Organischer Traffic:

Besucher, die über unbezahlte Suchmaschinenergebnisse auf die Website gelangen.

Beispiel: Ein Blog, der hochwertige Inhalte erstellt und für relevante Keywords optimiert ist, zieht Besucher über Suchmaschinen an. Diese Art von Traffic ist nachhaltig und kosteneffizient, da sie keine laufenden Werbekosten erfordert.

 

Bezahlter Traffic:

Besucher, die über bezahlte Werbeanzeigen, wie Google Ads oder Facebook Ads, auf die Website gelangen.

Beispiel: Ein E-Commerce-Unternehmen, das Google Ads schaltet, um Besucher auf bestimmte Produktseiten zu lenken, nutzt bezahlten Traffic, um gezielt Verkäufe zu steigern.

 

Referral Traffic:

Besucher, die über Links von anderen Websites auf die eigene Seite gelangen.

Beispiel: Ein Modeblog, der von einer populären Modezeitschrift verlinkt wird, erhält Besucher durch diesen Link. Dies kann sowohl die Sichtbarkeit als auch die Glaubwürdigkeit der Website erhöhen.

 

Social Media Traffic:

Besucher, die über soziale Netzwerke wie Facebook, Instagram oder LinkedIn auf die Website kommen.

Beispiel: Ein Yogalehrer postet Einblicke in sein Yoga-Unerricht auf Facebook und Instagram und erhält durch seine im Beitrag verlinkte Website Buchunganfragen.

 

Was sind Seitenaufrufe?

Ein „Seitenaufruf“ (Pageview) hingegen bezeichnet die Anzahl der Male, die eine einzelne Seite auf Ihrer Website von Besuchern aufgerufen wird. Dies bedeutet, dass ein einzelner Besucher mehrere Seitenaufrufe generieren kann, wenn er auf der Website navigiert. Seitenaufrufe sind eine detailliertere Metrik und geben Einblick in das Nutzerverhalten auf der Website.

Beispiel für Seitenaufrufe

Bleiben wir bei dem Beispiel des Online-Shops für handgemachte Seifen. Wenn die 1000 Besucher im Durchschnitt jeweils 5 Seiten auf Ihrer Website aufrufen, dann haben Sie insgesamt 5000 Seitenaufrufe. Diese Metrik gibt Ihnen einen detaillierten Einblick in das Engagement der Besucher und die Beliebtheit verschiedener Inhalte auf Ihrer Website.

 

Warum viel Traffic nicht gleich viele Leads, Käufe oder hohen Umsatz bedeuten

 

Beispiele und Bedeutung von Seitenaufrufen im Online-Marketing

 

Engagement und Inhaltseffizienz:

Eine Nachrichtenseite misst die Seitenaufrufe, um zu sehen, welche Artikel am meisten gelesen werden. Artikel mit hohen Seitenaufrufen sind Indikatoren für Themen, die das Publikum besonders interessieren.

 

Verweildauer und Nutzererfahrung:

Ein E-Learning-Portal analysiert die Seitenaufrufe, um zu verstehen, wie Benutzer durch die Kurse navigieren und wo sie möglicherweise Schwierigkeiten haben. Hohe Seitenaufrufe auf Hilfeseiten könnten darauf hindeuten, dass bestimmte Kurse verbessert werden müssen.

 

Werbeeinnahmen:

Websites, die auf Werbeeinnahmen angewiesen sind, wie zum Beispiel Blogs oder Nachrichtenportale, verwenden Seitenaufrufe als Basis zur Berechnung der Werbeimpressionen und somit der Einnahmen. Mehr Seitenaufrufe bedeuten potenziell höhere Werbeeinnahmen.

 

Der Unterschied zwischen Traffic und Seitenaufrufen

 

Messung und Interpretation

Der Hauptunterschied zwischen Traffic und Seitenaufrufen liegt in der Art und Weise, wie sie gemessen und interpretiert werden:

 

  • Traffic misst die Anzahl der Besucher auf einer Website. Es ist eine breitere Metrik, die einen Überblick darüber gibt, wie viele Menschen insgesamt die Website besuchen.

 

  • Seitenaufrufe messen, wie oft einzelne Seiten auf der Website aufgerufen werden. Es ist eine spezifischere Metrik, die tiefergehende Einblicke in das Verhalten der Besucher auf der Website gibt.

 

 

Unterschied in der Messung

 

Messung des Traffics

Traffic wird typischerweise in Form von „Sessions“ gemessen. Eine Session beginnt, wenn ein Benutzer auf Ihre Website kommt, und endet nach einer bestimmten Zeitspanne der Inaktivität (meistens 30 Minuten). Ein Benutzer kann während einer Session mehrere Seitenaufrufe erzeugen. In Google Analytics und anderen Webanalyse-Tools können Sie detaillierte Berichte über die Anzahl der Sessions, die Quellen des Traffics und das Verhalten der Besucher einsehen.

 

Messung der Seitenaufrufe

Seitenaufrufe werden gezählt, wann immer eine Seite auf Ihrer Website geladen wird. Es wird nicht zwischen neuen und wiederkehrenden Besuchern unterschieden.

 

Ohne Traffic keine Seitenaufrufe

Es ist wichtig zu betonen, dass ohne Traffic keine Seitenaufrufe generiert werden können. Traffic ist die Grundlage für alle nachfolgenden Aktivitäten auf Ihrer Website. Nur durch Besucher können Seitenaufrufe entstehen, und ohne diese grundlegende Interaktion bleibt Ihre Website praktisch unsichtbar. Daher ist die Steigerung des Traffics eine wesentliche Voraussetzung für die Erzielung von Seitenaufrufen und letztlich für den Erfolg Ihrer Online-Präsenz.

 

Nutzung von Traffic und Seitenaufrufen im Online-Marketing

 

Analyse und Strategieentwicklung:

Traffic-Daten helfen dabei, die Reichweite und Attraktivität der Website insgesamt zu bewerten. Hoher Traffic kann auf eine effektive SEO-Strategie oder erfolgreiche Werbekampagnen hinweisen. Seitenaufrufe hingegen bieten detaillierte Einblicke in das Nutzerverhalten und die Nutzererfahrung, was für die Optimierung des Inhalts und der Navigation entscheidend ist.

 

Kampagnenbewertung:

Bei der Bewertung von Marketingkampagnen kann Traffic anzeigen, wie viele Besucher durch eine Kampagne auf die Website gelangt sind, während Seitenaufrufe zeigen können, wie effektiv die Besucher durch den Inhalt der Website geführt wurden. Ein Beispiel hierfür wäre eine Werbekampagne, die viel Traffic generiert, aber nur wenige Seitenaufrufe pro Besucher. Dies könnte darauf hindeuten, dass die Landing Pages nicht ansprechend genug sind oder die Erwartungen der Besucher nicht erfüllen.

 

Conversion-Optimierung:

Traffic und Seitenaufrufe sind auch entscheidend für die Optimierung der Conversion-Rate. Hoher Traffic mit wenigen Conversions kann auf Probleme mit der Nutzererfahrung oder dem Angebot hinweisen. Gleichzeitig kann die Analyse von Seitenaufrufen Aufschluss darüber geben, welche Seiten besonders gut performen und welche verbessert werden müssen, um die Conversion-Rate zu erhöhen.

 

Beispiel: E-Commerce Website

Betrachten wir ein E-Commerce-Unternehmen, das sowohl Traffic als auch Seitenaufrufe analysiert:

 

  • Traffic: Das Unternehmen stellt fest, dass es einen Anstieg des organischen Traffics gibt, nachdem eine Reihe von Blogposts zu populären Suchbegriffen veröffentlicht wurden. Dies zeigt, dass die SEO-Strategie erfolgreich ist und mehr Besucher auf die Website bringt.

 

  • Seitenaufrufe: Eine detaillierte Analyse zeigt, dass die Produktseiten besonders hohe Seitenaufrufe haben, aber die Checkout-Seite relativ wenig Aufrufe verzeichnet. Dies könnte darauf hinweisen, dass Besucher zwar Interesse an den Produkten haben, aber möglicherweise auf der Checkout-Seite auf Probleme stoßen, die den Kaufabschluss verhindern.

 

 

Bedeutung und Mehrwert von Traffic

 

Traffic = Reichweite und Bekanntheit

 

  • Markenbekanntheit erhöhen: Mehr Traffic bedeutet, dass mehr Menschen Ihre Marke sehen und kennenlernen. Das steigert die Bekanntheit und das Potenzial, neue Kunden zu gewinnen.

 

  • Lead-Generierung: Durch gezielten Traffic können Sie mehr Leads generieren. Beispielsweise könnten Besucher über einen Blogpost auf Ihre Website gelangen und sich dann für Ihren Newsletter anmelden.

 

  • SEO-Vorteile: Viel Traffic, insbesondere organischer Traffic, signalisiert Suchmaschinen, dass Ihre Website relevant und wertvoll ist, was Ihre SEO-Rankings verbessern kann.

 

  • Analyse und Optimierung: Durch die Analyse der Traffic-Quellen können Sie herausfinden, welche Marketingkanäle am effektivsten sind und Ihre Strategien entsprechend anpassen.

 

 

Mehrwert von Seitenaufrufen

 

Seitenaufrufe = Engagement und Conversion

 

  • Engagement-Messung: Eine hohe Anzahl von Seitenaufrufen kann darauf hindeuten, dass die Besucher an Ihren Inhalten interessiert sind und mehr Zeit auf Ihrer Website verbringen.

 

  • Content-Optimierung: Durch die Analyse von Seitenaufrufen können Sie herausfinden, welche Inhalte am beliebtesten sind und diese weiter optimieren oder ähnliche Inhalte erstellen.

 

  • Werbeeinnahmen: Websites, die Werbeeinnahmen generieren, profitieren direkt von einer hohen Anzahl an Seitenaufrufen, da mehr Anzeigenimpressionen zu höheren Einnahmen führen.

 

  • Usability-Analyse: Wenn Sie sehen, dass bestimmte Seiten ungewöhnlich hohe oder niedrige Aufrufzahlen haben, können Sie Rückschlüsse auf die Benutzerfreundlichkeit und das Interesse der Besucher ziehen.

 

  • Conversion-Rate-Optimierung: Seitenaufrufe können auch zur Optimierung der Conversion-Rate genutzt werden. Indem man versteht, welche Seiten die Besucher durchlaufen, bevor sie eine Conversion durchführen, können Unternehmen gezielt Verbesserungen vornehmen, um den Conversion-Prozess zu erleichtern und die Abbruchrate zu reduzieren.

 

 

Nutzererfahrung (UX)

Eine hohe Anzahl an Seitenaufrufen deutet oft auf eine gute Nutzererfahrung (UX) hin. Wenn Besucher mehrere Seiten auf Ihrer Website durchstöbern, bedeutet dies, dass sie leicht navigieren können und die Informationen, die sie suchen, wertvoll und zugänglich finden. UX ist der wohl wichtigste Faktor im E-Commerce-Marketing. Eine positive Nutzererfahrung kann dazu führen, dass Besucher länger auf Ihrer Website bleiben, wiederkommen und letztendlich auch konvertieren, sei es durch einen Kauf, eine Anmeldung oder eine andere gewünschte Aktion.

 

Wie sich ein schlechtes Nutzererlebnis auf das Kaufverhalten auswirkt.

 

Der Wert von Traffic und Seitenaufrufen

 

Traffic allein reicht nicht

Traffic ohne Mehrwert für den Nutzer auf den Seiten ist nichts wert. Es ist zwar wichtig, Besucher auf die Website zu bekommen, aber wenn diese Besucher keine relevanten und wertvollen Inhalte finden, werden sie die Seite schnell wieder verlassen. Das bedeutet, dass die Qualität des Traffics genauso wichtig ist wie die Quantität. Besucher, die auf der Suche nach spezifischen Informationen oder Produkten sind und diese auf Ihrer Website nicht finden, werden sich nicht lange dort aufhalten und wahrscheinlich nicht wiederkommen.

 

Mehrwert schaffen

Um sicherzustellen, dass der Traffic auf Ihrer Website von Nutzen ist, sollten Sie darauf achten, dass die Inhalte Ihrer Seiten den Bedürfnissen und Erwartungen Ihrer Besucher entsprechen.

 

  • Relevanter Content: Bieten Sie Inhalte an, die für Ihre Zielgruppe relevant und nützlich sind.

 

  • Klare Navigation: Stellen Sie sicher, dass Ihre Website leicht zu navigieren ist, sodass Besucher die gesuchten Informationen schnell und einfach finden können.

 

  • Ansprechendes Design: Ein ansprechendes Design kann dazu beitragen, Besucher auf Ihrer Website zu halten und ihre Erfahrung zu verbessern.

 

  • Schnelle Ladezeiten: Eine schnelle Ladezeit ist entscheidend, um Besucher nicht zu verlieren, bevor sie überhaupt Ihre Inhalte sehen können.

 

 

Beispiele aus der Praxis

 

Beispiel 1: E-Commerce-Website

Eine E-Commerce-Website möchte den Verkauf steigern. Sie könnte durch SEO-Optimierung und bezahlte Anzeigen den Traffic auf ihrer Website erhöhen. Mehr Traffic bedeutet mehr potenzielle Käufer. Durch die Analyse der Seitenaufrufe kann das Unternehmen herausfinden, welche Produkte am häufigsten angesehen werden und welche nicht. Diese Informationen helfen dabei, die Produktseiten zu optimieren und möglicherweise schlecht laufende Produkte zu ersetzen oder zu bewerben. Eine hohe Anzahl an Seitenaufrufen auf Produktseiten könnte auch auf eine gute Nutzererfahrung hinweisen, was wiederum die Conversion-Raten erhöht. Es ist jedoch entscheidend, dass die Produktseiten auch tatsächlich relevante Informationen und einen klaren Kaufprozess bieten, um den Traffic in Verkäufe umzuwandeln.

 

Beispiel 2: Blog

Ein Blog möchte seine Leserschaft erweitern. Durch die Veröffentlichung hochwertiger und relevanter Inhalte kann der Traffic auf den Blog gesteigert werden. Mehr Traffic bedeutet, dass mehr Leser auf den Blog aufmerksam werden. Indem der Blog die Seitenaufrufe analysiert, kann er herausfinden, welche Artikel am beliebtesten sind und ähnliche Themen behandeln oder bestehende Artikel erweitern. Wenn die Leser mehrere Artikel lesen und auf verschiedenen Seiten des Blogs verweilen, zeigt dies, dass der Blog eine gute Nutzererfahrung bietet. Der Blog muss jedoch sicherstellen, dass die Inhalte tatsächlich nützlich und ansprechend sind, um den Traffic in engagierte Leser zu verwandeln.

 

Beispiel 3: SaaS-Unternehmen

Ein SaaS-Unternehmen möchte die Nutzung seiner Software erhöhen. Durch gezielte Marketingkampagnen kann der Traffic auf die Website gelenkt werden. Mehr Traffic bedeutet mehr potenzielle Nutzer. Durch die Analyse der Seitenaufrufe kann das Unternehmen verstehen, welche Features am häufigsten genutzt werden und wo Benutzer möglicherweise auf Schwierigkeiten stoßen. Dies ermöglicht es, die Benutzererfahrung zu verbessern und die Software weiterzuentwickeln. Eine hohe Anzahl an Seitenaufrufen in der Dokumentations- oder Support-Sektion könnte beispielsweise darauf hindeuten, dass die Nutzer nützliche und leicht zugängliche Informationen finden. Gleichzeitig muss das Unternehmen sicherstellen, dass diese Informationen wirklich hilfreich sind, um den Traffic in zufriedene und zahlende Kunden zu konvertieren.

 

Fazit

Obwohl Traffic und Seitenaufrufe oft synonym verwendet werden, haben sie unterschiedliche Bedeutungen und Funktionen im Online-Marketing. Traffic bezieht sich auf die Anzahl der Besucher, die eine Website besuchen, während Seitenaufrufe die Anzahl der Male sind, die eine Seite aufgerufen wird. Beide Metriken bieten wertvolle Einblicke und haben ihren eigenen Mehrwert. Während Traffic hilft, die Reichweite und Markenbekanntheit zu erhöhen sowie Leads zu generieren, bieten Seitenaufrufe tiefe Einblicke in das Benutzerverhalten und die Effektivität der Inhalte.

Durch das Verständnis und die Analyse beider Metriken können Unternehmen ihre Online-Marketing-Strategien optimieren und den Erfolg ihrer Website maximieren. Ohne Traffic gibt es keine Seitenaufrufe, daher ist die Steigerung des Traffics eine wesentliche Grundlage für die Optimierung der gesamten Online-Präsenz. Eine hohe Anzahl an Seitenaufrufen kann außerdem auf eine gute Nutzererfahrung hinweisen, was besonders im E-Commerce-Marketing von großer Bedeutung ist. Eine positive UX führt zu längeren Aufenthaltszeiten, wiederkehrenden Besuchern und höheren Conversion-Raten, was letztendlich den Gesamterfolg Ihrer Online-Strategie sichert.

Denken Sie daran, dass Traffic allein nichts wert ist, wenn er keinen Mehrwert für die Nutzer bietet. Stellen Sie sicher, dass Ihre Website relevante und nützliche Inhalte bereitstellt, um Besucher zu engagieren und sie zu ermutigen, wiederzukommen und zu konvertieren.

Warum viel Traffic nicht gleich viele Leads, Käufe oder hohen Umsatz bedeuten

Warum viel Traffic nicht gleich viele Leads, Käufe oder hohen Umsatz bedeuten

In der digitalen Welt des E-Commerce und Online-Marketings gehört der Traffic auf einer Website eine der wichtigsten Kennzahlen. Viele Unternehmen und Marketer konzentrieren sich darauf, den Traffic zu steigern, in der Annahme, dass mehr Besucher automatisch zu mehr Leads, Käufen und letztendlich zu höherem Umsatz führen. Diese Annahme ist jedoch ein weit verbreiteter Irrtum. Viel Traffic bedeutet nicht unbedingt viele Conversions. In diesem Artikel erklären wir, warum das so ist, und beleuchten anhand konkreter Beispiele, wo und wie optimiert werden muss, um den Traffic in wertvolle Leads und Umsatz umzuwandeln.

Der Unterschied zwischen Traffic und Conversions

Zunächst einmal ist es wichtig zu verstehen, dass Traffic lediglich die Anzahl der Besucher auf einer Website beschreibt. Conversions hingegen bezeichnen eine bestimmte Aktion, die ein Besucher durchführt, sei es das Ausfüllen eines Kontaktformulars, der Kauf eines Produkts oder das Abonnieren eines Newsletters. Der Hauptunterschied besteht also darin, dass Traffic eine quantitative Messgröße ist, während Conversions qualitativ sind und einen direkten Einfluss auf das Geschäftsergebnis haben.

 

Beispiel 1: Hoher Traffic, aber geringe Relevanz

Ein Online-Shop für exklusive Designer-Kleidung verzeichnete durch eine groß angelegte Werbekampagne einen sprunghaften Anstieg des Traffics. Die Kampagne wurde auf verschiedenen Social-Media-Plattformen geschaltet und erreichte ein breites Publikum. Trotz des erhöhten Traffics blieben die Conversions jedoch aus. Der Grund dafür war die mangelnde Relevanz der in der Anzeige angesprochenen Zielgruppe. Viele der erreichten Personen interessierten sich nicht für exklusive Mode oder hatten nicht die finanzielle Möglichkeit, diese zu kaufen.

 

Optimierung: Zielgruppenanalyse und gezielte Werbung

Um dieses Problem zu lösen, und die Anzahl der aus der Werbekampagnen resultierenden Conversions im Online-Shop zu erhöhen, musste der Shop seine Zielgruppe nochmals genau analysieren und verfeinern und anschließend die Werbeanzeigen gezielt auf Personen ausrichten, die tatsächlich Interesse an Designer-Kleidung haben und sich diese leisten können.

 

7 Punkte die Kunden beim Online-Shopping glücklich machen

 

Beispiel 2: Hoher Traffic, aber schlechte Benutzererfahrung

Ein Reisebüro investierte in Suchmaschinenwerbung (SEA) und schaffte es, seine Website prominent in den Werbeanzeigen der Suchergebnisse zu platzieren. Der Traffic stieg erheblich, doch die Conversions blieben weit hinter den Erwartungen. Bei genauerer Betrachtung stellte sich heraus, dass die Website des Reisebüros eine schlechte Benutzererfahrung bot. Lange Ladezeiten, eine unübersichtliche Navigation und fehlende mobile Optimierung sorgten dafür, dass viele Besucher die Seite schnell wieder verließen, ohne eine Anfrage oder gar Buchung vorzunehmen.

 

Optimierung: Verbesserung der Benutzererfahrung

Hier war es entscheidend, die Benutzererfahrung (User Experience, UX) zu verbessern. Eine Reduzierung der Ladezeiten, eine intuitive Navigation und die Optimierung der Website für mobile Geräte führten dazu, dass die Besucher länger auf der Seite blieben und häufiger eine Buchung abschlossen. Mit einem UX-Check und Tools wie Google Analytics, lassen sich Schwachstellen in der Benutzererfahrung identifizieren und gezielt verbessern.

 

Wie sich ein schlechtes Nutzererlebnis auf das Kaufverhalten auswirkt.

 

Beispiel 3: Hoher Traffic, aber unklare Handlungsaufforderungen

Ein Softwareunternehmen erhielt durch Content-Marketing und Suchmaschinenoptimierung (SEO) eine hohe Anzahl an Besuchern auf seiner Website. Trotz des guten Traffics blieben die gewünschten Conversions, wie das Anfordern einer Produktdemo oder das Ausfüllen eines Kontaktformulars, aus. Eine Website-Analyse zeigte, dass die Handlungsaufforderungen (Call-to-Actions, CTAs) auf der Website nicht klar genug waren. Die Besucher wussten oft nicht, was der nächste Schritt sein sollte oder wie sie das Produkt testen konnten.

 

Optimierung: Klarere und attraktivere Handlungsaufforderungen

In diesem Fall bestand die Optimierung darin, die CTAs sichtbarer und ansprechender zu gestalten sowie klar zu formulieren. Dies kann durch auffällige Buttons, klare Texte und strategische Platzierung auf der Website erreicht werden. Außerdem kann die Verwendung von Social Proofs, wie Kundenbewertungen und Fallstudien, das Vertrauen der Besucher stärken und sie zur Kontaktaufnahme und Produktdemo-Anforderung ermutigen.

 

Beispiel 4: Hoher Traffic, aber mangelnde Vertrauenswürdigkeit

Ein Finanzdienstleister verzeichnete durch intensives Suchmaschinenmarketing (SEM) und E-Mail-Marketing einen erheblichen Anstieg des Traffics. Trotzdem blieben die Anmeldungen für Finanzberatungen und die Abschlüsse von Finanzprodukten aus. Der Grund war die mangelnde Vertrauenswürdigkeit der Website. Besucher fühlten sich unsicher, ob sie ihre sensiblen Finanzdaten auf der Website eingeben sollten.

 

Optimierung: Aufbau von Vertrauen und Glaubwürdigkeit

Um das Vertrauen der Besucher zu gewinnen, musste der Finanzdienstleister an seiner Online-Reputation arbeiten. Dies umfasste die Implementierung von Sicherheitszertifikaten (SSL), die Anzeige von Kundenbewertungen und Testimonials, sowie die Transparenz über die Unternehmensinformationen und -prozesse. Durch diese Maßnahmen stieg das Vertrauen der Besucher und somit auch die Conversions.

 

Unterschied Traffic und Seitenaufrufe: Ein umfassender Leitfaden für Online-Marketing

 

Fazit: Viel Traffic ist nicht genug

Diese Beispiele zeigen deutlich, dass viel Traffic nicht automatisch zu vielen Conversions führt. Es gibt zahlreiche Faktoren, die den Erfolg einer Website beeinflussen, darunter die Relevanz der Zielgruppe, die Benutzererfahrung, die Klarheit der Handlungsaufforderungen und die Vertrauenswürdigkeit der Website. Um den Traffic in Leads und Umsatz umzuwandeln, müssen Unternehmen kontinuierlich ihre Website analysieren und gezielte Optimierungen vornehmen.

Wie sich ein schlechtes Nutzererlebnis auf das Kaufverhalten auswirkt.

Wie sich ein schlechtes Nutzererlebnis auf das Kaufverhalten auswirkt.

Online-Shopping boomt! Dennoch profitieren nur die Besten davon.

Eine schlechtes Nutzererlebnis auch User Experience (UX) genannt, kann in Online-Shops erhebliche Auswirkungen auf das Kaufverhalten der Verbraucher haben. Eine Vielzahl von Forschungsergebnissen und Studien haben gezeigt, dass Benutzerfreundlichkeit, Navigation, Geschwindigkeit und Design eines Online-Shops entscheidende Faktoren sind, die das Verhalten der Nutzer beeinflussen können. Auf die wichtigsten Hauptpunkte, wie sich eine schlechtes UX-Design auf das Kaufverhalten auswirken kann, gehen wir in diesem Artikel ein:

 

1. Kaufabbrüche

Eine negative Nutzererfahrung kann dazu führen, dass potenzielle Kunden den Einkaufsprozess abbrechen, noch bevor sie einen Kauf abschließen. Lange Ladezeiten, komplizierte Checkout-Prozesse oder unübersichtliche Menüstrukturen können Frustrationen verursachen und dazu führen, dass Nutzer den Online-Shop verlassen, ohne etwas zu kaufen.

 

2. Geringere Verkaufszahlen

Eine schlechte UX kann zu geringeren Conversion-Raten führen, da Shop-Besucher möglicherweise Schwierigkeiten haben, die gewünschten Produkte zu finden, nicht die gewünschten Informationen zu den Produkten erhalten oder den Checkout-Prozess abzuschließen. Wenn die Benutzerfreundlichkeit beeinträchtigt ist, sind potenzielle Kunden eher dazu geneigt auf einen anderen Shop auszuweichen, um ihre Einkäufe zu tätigen.

 

3. Negative Bewertungen

Kunden, die eine schlechte Erfahrung mit einem Online-Shop gemacht haben, neigen dazu, ihre negativen Erfahrungen mit anderen zu teilen, sei es in sozialen Medien, Bewertungsplattformen oder persönlichen Gesprächen. Negative Kundenmeinungen können das Image eines Unternehmens gravierend schädigen und potenzielle Kunden davon abhalten, den Online-Shop überhaupt erst zu besuchen.

 

 

4. Geringe Kundenbindung

Eine positive User Experience ist maßgeblich entscheidend für die Kundenbindung. Wenn Kunden eine reibungslose und angenehme Erfahrung während ihres Einkaufs machen, sind sie weitaus eher dazu geneigt, erneut bei einem Online-Shop einzukaufen und positive Bewertungen zu hinterlassen. Eine schlechte Nutzererfahrung hingegen kann dazu führen, dass Kunden zu Wettbewerbern wechseln und langfristig nicht als Kunden zurückgewonnen werden.

 

5. Rücksendungen und Reklamationen

Schlechte UX kann auch zu einer Zunahme von Rücksendungen und Reklamationen führen. Erhalten Kunden unpassende oder ungenügende Informationen zu angebotenen Produkten, kommt es vor, dass Kunden versehentlich falsche Produkte bestellen oder unzufrieden mit dem erhaltenen Artikel sind. Dies kann zu schlechten Bewertungen, zusätzlichen Kosten und logistischen Herausforderungen für E-Commerce Unternehmen führen.

Insgesamt kann ein schlechtes Nutzererlebnis in Online-Shops erhebliche negative Auswirkungen auf das Kaufverhalten der Verbraucher haben und langfristig den Erfolg des Unternehmens und der Marke stark beeinträchtigen. Daher ist es für Online-Händler entscheidend in E-Commerce Optimierung  und überzeugendes UX-Design zu investieren und ihren Kunden das bestmögliche Einkaufserlebnis zu bieten. Denn letztendlich sind es die Kunden, welche über den Erfolg und das langfristige Wachstum eines Unternehmens entscheiden.

 

3 wertvolle Tipps die Sie als Online-Shop Betreiber unbedingt kennen sollten

 

7 Schlüsselfaktoren für glückliche Kunden beim Online-Shopping

7 Schlüsselfaktoren für glückliche Kunden beim Online-Shopping

Beim Online-Shopping gibt es eine Vielzahl an Faktoren, die Kunden glücklich machen und zu einem positiven Einkaufserlebnis beitragen können. Auf einige der wichtigsten Aspekte gehen wir in diesem Artikel genauer ein.

1. Benutzerfreundliche Website:

Kunden schätzen eine ansprechend gestaltete und benutzerfreundliche Website, die es ihnen ermöglicht, leicht zu navigieren, Produkte schnell und ohne Umwege zu finden sowie den Checkout-Prozess reibungslos abzuschließen. Eine klare und intuitive Benutzeroberfläche trägt dazu bei, Frustrationen zu vermeiden und das Einkaufserlebnis angenehm zu gestalten.

2. Schnelle Ladezeiten:

Schnelle Ladezeiten Ihrer Shop-Seiten sind entscheidend, um Kunden überhaupt erst in Ihr Onlinegeschäft zu bekommen. Lange Ladezeiten können Frust verursachen und dazu führen, dass Kunden die Website bzw. Ihren Shop wieder verlassen, noch bevor sie einen Kauf tätigen. Ein schneller Ladevorgang Ihrer Seiten trägt dazu bei, die Conversion-Raten Ihres Shops zu erhöhen und das Kundenerlebnis zu verbessern.

3. Transparente Produktinformationen:

Kunden wünschen sich klare und umfassende Informationen über die Produkte, welche Sie kaufen möchten, zu erhalten. Dazu gehören detaillierte Produktbeschreibungen, hochwertige Bilder und Videos sowie Bewertungen und Erfahrungsberichte anderer Kunden. Transparente Produktinformationen helfen Kunden, fundierte Kaufentscheidungen zu treffen und Vertrauen in Ihren Online-Shop aufzubauen.

4. Flexible Zahlungsoptionen:

Die Möglichkeit, aus verschiedenen Zahlungsmethoden auszuwählen, ist für viele Kunden sehr wichtig. E-Commerce Betreiber sollten eine Vielzahl von Zahlungsoptionen anbieten, einschließlich Kreditkarten, PayPal, Banküberweisungen und anderen elektronischen Zahlungsmethoden, um den Bedürfnissen Ihrer Kunden gerecht zu werden.

5. Schnelle Lieferung und zuverlässiger Kundenservice:

Kunden schätzen eine schnelle Lieferung ihrer Bestellungen und einen zuverlässigen Kundenservice, der bei Fragen oder Problemen zur Verfügung steht. Ein effizienter Versand- und Lieferungsprozess sowie ein freundlicher und hilfsbereiter Kundenservice tragen dazu bei, das Vertrauen der Kunden in Ihr Unternehmen zu stärken und tragen stark zur Zufriedenheit bei.

6. Personalisierte Angebote und Empfehlungen:

Personalisierte Angebote und Produktempfehlungen, basierend auf den individuellen Vorlieben und dem bisherigen Einkaufsverhalten eines Kunden, können das Einkaufserlebnis personalisieren und die Kundenbindung stärken. Kunden schätzen relevante und maßgeschneiderte Produktempfehlungen, die ihnen helfen, neue Produkte zu entdecken und ihr Shopping-Erlebnis noch besser zu machen.

7. Einfache Rückgabe- und Umtauschrichtlinien:

Kunden möchten die Gewissheit haben, dass sie Produkte problemlos zurückgeben oder umtauschen können, wenn diese deren Erwartungen nicht erfüllen. Klare und kundenfreundliche Rückgabe- und Umtauschrichtlinien tragen dazu bei, das Vertrauen der Kunden zu stärken und ihnen ein Gefühl von Risikofreiheit beim Online-Shopping zu geben.

Wenn Sie als E-Commerce Unternehmen diese Faktoren berücksichtigen und Ihr Einkaufserlebnis kontinuierlich verbessern, können sie die Zufriedenheit Ihrer Kunden steigern, langfristige Kundenbeziehungen aufbauen und somit Ihre Conversion-Rate erhöhen.

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Mit dem eigenen Online-Shop erfolgreich im Internet verkaufen – Mit diesen 10 Tipps gelingt es!

Mit dem eigenen Online-Shop erfolgreich im Internet verkaufen – Mit diesen 10 Tipps gelingt es!

1. Das richtige Shopsystem wählen

Wenn Sie erfolgreich einen Online-Shop im Internet betreiben möchten, dann ist die Wahl des richtigen Shopsystems sehr wichtig. Schöne Farben und Produkte allein reichen nicht, um den Kunden zufrieden zu stellen. Vielmehr wird Wert auf Usability und eine schnelle Ladezeit sowie gute Auffindbarkeit des Wunschproduktes oder der passenden Kategorie gelegt. Ein starres Grundsystem kommt schnell an seine Grenzen.

Sie benötigen eine Shop-Software, die großzügig erweiterbar ist und sich durch eine Vielzahl von Anwendungen und erweiterbare Plug-Ins auszeichnet. Bekannte E-Commerce Systeme wie WooCommerce, Shopware oder Shopify bieten eine große Auswahl an Erweiterungsmöglichkeiten und Plug-Ins um den Onlineshop nach seinen Wünschen anzupassen sowie Rechtssicher und Wettbewerbsfähig zu machen. Weitere unabdingbare Erweiterungen sind die mögliche Einbindung von mehreren Bezahlarten und Zahlungsanbietern wie PayPal und Klarna.

Für zusätzliche Kundenbindung ist die Anbindung an ein Newsletter-Tool zu empfehlen, sowie die Platzierung von aktuellen Angeboten. Bekannte E-Commerce Systeme wie WooCommerce, Shopware oder Shopify bieten eine große Auswahl an Erweiterungsmöglichkeiten und Plug-Ins um den Onlineshop nach seinen Wünschen anzupassen sowie Rechtssicher und Wettbewerbsfähig zu machen.

2. Baukasten Shop-Systeme oder richtige Shop Plattform

Baukastensysteme wie Shopify oder das auf WordPress basierte Shopsystem WooCoommerce versprechen oft kostengünstige und unkompliziertere Erstellung des E-Commerce, was auf den ersten Blick auch vielversprechend klingt und nach einem guten Kombiangebot aussieht. Fakt aber ist, dass man sich auch hier mit der Technik wie der Optimierung von Ladezeiten auskennen muss, denn die bringen einige der angebotenen Baukasten-Shopsysteme in ihrer Grundstruktur gerne mal mit, und oft sind diese nicht einmal rechtssicher aufgebaut.

Hier ist also Vorsicht geboten. Informieren Sie sich vor der Wahl des Shopsystems nach der aktuellen Rechtslage und schauen sich alternative Shopsysteme an oder ob es für Ihr gewünschtes Shop-System entsprechende Plugins zur rechtlichen Anpassung gibt. In WooCommerce ermöglichen das z.B. die Plugins Germanized, GermanizedPro und MarketPress. Aber auch professionelle Shopsysteme wie Shopware lassen sich kostengünstig betreiben.

Eine auf einem Baukastensystem basierte Shop Struktur macht nur dann Sinn, wenn Sie eine überschaubare Auswahl an Artikeln im Sortiment haben. Bei großen Mengen an Produkten, Kategorien oder Artikelvarianten wie z.B. einer umfangreichen Farbauswahl, aber auch, wenn der Shop mehrsprachig sein soll oder mehrere Mitarbeiter mit unterschiedlichen Rechte-Zuweisungen Zugriff aus das Shop Backend haben sollen, ist es ratsam auf ein professionelles Shopsystem wie z.B. Shopware zurückgreifen.

3. Aufbau und Struktur planen

Legen Sie nicht einfach los und schaffen Sie sich ein x-beliebiges System an. Planen Sie Ihren Shop ausführlich im Vorfeld und bringen Sie ihn und seine benötigte Struktur genau zu Papier. Die Festlegung von Navigationstiefe, Produktbreite, Produkttiefe, Auswahlmöglichkeiten wie Größe, Farbe und Modell, sind essenziell für den Aufbau eines erfolgreichen Onlinehandels. Ähnlich wie einem Inhaltsverzeichnis gestalten Sie auf einem Blatt Papier den Onlineshop-Aufbau und die Struktur und werden sehr schnell feststellen, dass ein gewöhnlicher Online-Shop hier nicht mithalten kann. Sie benötigen ein leistungsfähiges und performancefähiges Shopsystem mit ausgezeichneten Möglichkeiten zur individuellen Erweiterung.

 

Warum viel Traffic nicht gleich viele Leads, Käufe oder hohen Umsatz bedeuten

4. Pünktliche Lieferung

Der Shop ist umgesetzt, die Platzierung in den Suchmaschinen ist erfreulich gut und die ersten Bestellungen liegen vor. Jetzt ist es an Ihnen, die Kunden zufrieden zu stellen. Ein wesentlicher Punkt bei der Leistungsbeurteilung im Nachhinein durch Ihre Kunden ist die Schnelligkeit der Lieferung und das Einhalten der zugesagten Lieferzeit. Eine pünktliche Lieferung ist besonders wichtig, hieran macht der Kunde seinen Gesamteindruck über sein Kauferlebnis in Ihrem Onlineshop fest und wird dementsprechend auch positiv oder negativ bewerten.

5. Gute Produktbeschreibungen

Längst reicht es nicht mehr aus, die Bluse oder Jacke als blau und aus Baumwolle zu beschreiben. Detaillierte Produktbeschreibungen mit vielen Adjektiven, vermitteln dem Kunden bereits im Vorfeld ein Gefühl von dem gewünschten Artikel. Wichtig sind zum Beispiel die genaue Materialzusammensetzung, die Möglichkeit den Artikel zu waschen oder auch eventuelle Möglichkeiten ihn perfekt mit einem weiteren Artikel aus Ihrem Sortiment zu kombinieren. Ihr Kunde möchte umfassend informiert werden und das Gefühl bekommen, dass seine Wünsche und Anforderungen ernst genommen werden. Auch Google mag gut lesbare Texte und bewertet Ihren Shop als nutzerfreundlich.

6. SEO Grundlagen beachten

Ihr Shop ist online und läuft wie von alleine? Dem ist leider nicht so. Ein gut funktionierendes E-Commerce bedarf stetiger und gründlicher Pflege und Aktualisierungen. Nicht nur, dass Sie Ihre Artikel auf dem neuesten Stand halten müssen, auch eine Pflege nach SEO-Richtlinien ist wichtig. Suchmaschinenoptimierung ist sehr komplex, aber die Grundlagen des Themas sollten Sie durchaus beherrschen. Allgemein kann man sagen, dass die Pflege der Artikel, Waren und Kategorien sowie die dazugehörigen Texte bereits auch als SEO-Maßnahme gelten.

 

Der Wert des Einkaufserlebnisses für den Kunden

 

7. Auf das Äußere kommt es an

Sicherlich haben Sie auch schon mal Webseiten besucht, bei denen Sie sich über das äußere Erscheinungsbild gewundert haben. Geschmack ist sicherlich individuell zu bezeichnen, aber als erfolgreicher Online-Händler müssen Sie den Geschmack Ihrer Zielgruppe treffen. Das menschliche Auge lässt sich zwar gerne anregen, aber zu viel des Guten macht eher unruhig und schreckt ab. Angenehme Farben, nicht zu viel verschiedene Farben und Farbtöne, eine klare Linienführung und eine gut lesbare Schrift sind nur einige der Grundsätze des UX-Designs, welche Sie einhalten sollten, um einen ersten guten Eindruck beim Kunden zu hinterlassen.

8. Zahlungsarten

Bequemes Zahlen ist eine weit verbreitete Redensart, die aber durchaus im Onlinehandel Ihre Berechtigung hat. Bequem bedeutet in diesem Zusammenhang, dass der Kunde aus unterschiedlichen Arten der Bezahlung auswählen kann. Präsentieren Sie sich als kompetenter Handelspartner, der seinen Kunden verschiedene Möglichkeit der Bezahlung anbietet. Hierzu gehören natürlich die Klassiker wie Kreditkarte, Paypal, Lastschrift, Vorauskasse, auf Rechnung und Nachnahme. Allerdings hat sich auch hier der Markt verändert und moderne Arten sind dazugekommen. Sofort Onlineüberweisung, Paysafe, Giropay, Click&Collect, Klarna sowie die Bitcoins sind dazu gekommen. Natürlich gilt auch weiterhin die Möglichkeit in Raten zu zahlen, als „bequeme“ Zahlungsart. Oft sind Kunden gerne aber gerne bereit ein paar Euro mehr für Zinsen oder Gebühren zu zahlen, wenn Sie dafür selbst auswählen können, welche Bezahlart Ihnen im Moment am passendsten erscheint.

9. Eigene Produktbilder nutzen

Individualität wird im E-Commerce großgeschrieben. Sich von der Masse abheben und herausstechen bezieht sich hier nicht nur auf den Preis oder tollen Domainnamen. Stellen Sie sich vor, Sie besuchen einen Shop, in dem immer wieder die gleichen Standardbilder auftauchen, die Sie bereits zuvor bei zahlreichen anderen Shops gesehen haben. Legen Sie Wert auf Persönlichkeit und Individualität. Verwenden Sie eigene Produktbilder, die Anschaffung einer guten Kamera lohnt sich allemal. Verschiedene kostenlose Programme, teilweise bereits in der Software für den Online-Shop enthalten, sorgen für die Ansicht aus mehreren Perspektiven, eine Lupe zur Vergrößerung, eine eventuelle rundum Ansicht und die Betrachtung aller Farbmöglichkeiten durch einfaches Klicken.

 

Ihre Werbeanzeigen sind wertlos!

 

10. Rechtssicherheit

Sie denken, Sie erstellen einfach einen Onlineshop und los geht’s? Nun, da gibt es in Deutschland aber ein paar Gesetze, die Sie unbedingt beachten sollten und auch einhalten müssen. Wenn nicht, dann droht eine Abmahngefahr und die Folgen könnten sehr teuer werden. Jeder Webseiten- oder Onlineshop-Betreiber ist verantwortlich, den Inhalt seiner Webpräsenz rechtssicher und abmahnsicher zu gestalten. Einige der wesentlichen Aspekte für Online-Shops sind das Impressum, der Haftungsausschluss, die Datenschutzbestimmungen, die AGBs sowie die Verwendung von Cookies oder Plug-Ins zu Social Media Plattformen. Um ganz sicher zu sein, sollten Sie Ihren Shop, bevor er das erste Mal online geht, von einem Anwalt prüfen lassen.

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