von Vero | Aug. 21, 2024 | Allgemein, Business, Online-Marketing
Die Entscheidung zwischen einem Inhouse-Marketing-Team und einer Online-Marketing-Agentur stellt viele große und kleine Unternehmen vor eine Herausforderung. Für Unternehmen, besonders im E-Commerce, ist es essenziell, eine starke Online-Marketing-Strategie zu haben, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Ein agiles Marketing kann entscheidend sein, wenn es darum geht, neue Trends schnell umzusetzen oder auf veränderte Kundenbedürfnisse zu reagieren. Dabei stellt sich die Frage, ob es sinnvoller ist, ein eigenes Inhouse-Marketing-Team aufzubauen oder auf eine externe Online-Marketing-Agentur zu setzen. Eine wichtige Entscheidung die gut durchdacht sein will.
Die richtige Entscheidung hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. Unternehmensgröße, Budget und langfristigen Zielen. Beide Optionen haben ihre Vor- und Nachteile, sowohl in Bezug auf Kosten als auch auf die Flexibilität und die zu erwartende Expertise. In diesem Beitrag beleuchten wir die wichtigsten Unterschiede und zeigen auf, welche Marketingbereiche für ein E-Commerce-Unternehmen abgedeckt werden müssen. Wir haben für Sie eine Übersicht erstellt, in welcher wir detailliert darauf eingehen, welche Mitarbeiter für ein Inhouse-Team notwendig sind und welche Kosten dabei einzuplanen sind. Diese Informationen sollen Ihnen als Denkanstöße dienen und Ihnen dabei helfen eine Entscheidung zu treffen.
Inhouse Marketing-Team = langfristige Investition
Ein Inhouse-Marketing-Team bedeutet, dass alle wesentlichen Marketingaktivitäten direkt im Unternehmen gesteuert werden. Dies bedeutet höhere Kontrolle über die Strategien, engere Zusammenarbeit mit den anderen Abteilungen und eine tiefere Einbindung in die Unternehmensziele. Jedoch erfordert der Aufbau eines kompetenten Inhouse-Teams erhebliche Zeit, vor allem in der Anfangsphase. Unternehmen müssen nicht nur Personal einstellen, sondern auch sicherstellen, dass dieses ausreichend geschult wird, um mit den ständig wechselnden Anforderungen des Online-Marketings Schritt zu halten.
Vorteile eines Inhouse-Teams
- Kontrolle: Ein Inhouse-Team gibt dem Unternehmen volle Transparenz und Kontrolle über die Strategie und Ausführung von Marketingmaßnahmen. Es ermöglicht schnelle Abstimmungen und direkte Kommunikation mit anderen Abteilungen, was Entscheidungsprozesse erheblich beschleunigt.
- Tiefes Unternehmensverständnis: Ein Inhouse-Team arbeitet ausschließlich für Ihr Unternehmen und kennt die Marke, Zielgruppe und Produkte in- und auswendig. Das Team ist stark in die Unternehmenskultur und -werte integriert, was eine präzisere Markenkommunikation ermöglicht.
- Langfristige Effizienz: Mit einem festen Inhouse-Team können langfristig Prozesse optimiert und stetig verbessert werden. Zudem können interne Tools und Workflows auf die spezifischen Bedürfnisse des Unternehmens abgestimmt werden.
- Schnelle Reaktionszeiten und kurze Entscheidungswege: Interne Teams können schnell auf Probleme oder Änderungen reagieren, da keine externe Abstimmung erforderlich ist. Durch die enge Zusammenarbeit und räumliche Nähe kann das Inhouse-Team agile Entscheidungen treffen, ohne lange Kommunikationswege.
Nachteile eines Inhouse-Teams
- Hohe Anfangskosten: Die Einstellung und Schulung eines gesamten Teams ist kostenintensiv und erfordert langfristige Bindungen. Neben den Gehältern müssen auch Investitionen in Tools, Büroausstattung und Weiterbildungen getätigt werden.
- Hohe Fixkosten: Mitarbeiter verursachen Kosten in Form von laufenden Gehältern, Sozialabgaben und Weiterbildungskosten. Besonders für kleinere Unternehmen kann das ein finanzielles Risiko sein.
- Fachkräftemangel: Es kann schwierig sein, qualifizierte Experten in allen Bereichen des Online-Marketings zu finden. Gerade Spezialisten in den Bereichen SEO, SEA oder Social Media sind oft schwer zu rekrutieren und langfristig zu halten.
- Fehlendes Know-how und Weiterbildung: Die digitale Marketing-Landschaft verändert sich schnell. Inhouse-Teams müssen sich kontinuierlich weiterbilden, um auf dem neuesten Stand zu bleiben. Das erfordert Zeit und Ressourcen, die im täglichen Betrieb oft schwer zu finden sind.
- Langwieriger Prozessaufbau: Bis effektive Marketingprozesse und Workflows im Unternehmen etabliert sind, kann viel Zeit vergehen. Strategisches Testing, kreative Konzepte und datenbasierte Entscheidungen erfordern nicht nur viel Zeit, sondern auch erhebliche Investitionen in Schulungen.
- Betriebsblindheit: Interne Teams laufen Gefahr, betriebsblind zu werden. Da sie sich nur mit dem eigenen Unternehmen beschäftigen, fehlen oft neue Ideen und Impulse von außen. Frische Perspektiven und kritisches Hinterfragen bleiben häufig auf der Strecke.
- Eingeschränkte Expertise: Es ist unwahrscheinlich, dass ein kleines Inhouse-Team in allen Bereichen des Online-Marketings (SEO, SEA, Social Media, Content Marketing, etc.) gleich gut aufgestellt ist.
- Abhängigkeit von einzelnen Personen: Fallen Schlüsselmitarbeiter aus, kann das zu Engpässen führen.
Online-Marketing-Agentur: Flexibilität und Expertise aus einer Hand
Eine Online-Marketing-Agentur bietet Unternehmen die Möglichkeit, spezialisierte Experten für ihre Marketingaktivitäten zu nutzen, ohne ein festes internes Team aufbauen zu müssen. Agenturen bringen wertvolles Wissen aus verschiedenen Branchen und Projekten mit und können kurzfristig auf spezifische Herausforderungen reagieren. Ein zusätzlicher Vorteil von Agenturen liegt in ihrer Fähigkeit, Projekte sofort zu übernehmen und umzusetzen, da sie auf eingespielte Prozesse und Werkzeuge zurückgreifen können. Gerade bei zeitkritischen Projekten oder kurzfristigen Kampagnen sind Agenturen oft schneller und effizienter. Agenturen bieten auch eine kosteneffiziente Möglichkeit, komplexe Tools und Technologien zu nutzen, die für kleinere Unternehmen ansonsten unerschwinglich wären. Dank ihrer Expertise und des Zugangs zu solchen Tools, können Agenturen datengetriebene Entscheidungen schneller und präziser treffen.
Vorteile einer Online-Marketing-Agentur
- Breites Know-how und Spezialisten: Agenturen haben Experten in verschiedenen Bereichen des Online-Marketings, darunter SEO, SEA, Social Media, Content-Marketing, E-Mail-Marketing und Analyse. Dies ermöglicht es Unternehmen, stets auf dem neuesten Stand der Technik und der Strategien zu bleiben.
- Flexibilität: Eine der größten Stärken von Agenturen ist die Flexibilität. Unternehmen können Dienstleistungen nach Bedarf hinzubuchen oder abbestellen, ohne langfristige Personalkosten zu haben.
- Skalierbarkeit: Agenturen können auf bestimmte Anforderungen schnell reagieren. Sie können bei Bedarf zusätzliche Spezialisten oder Ressourcen bereitzustellen, beispielsweise während eines Launches oder in einer Hochsaison.
- Erfahrung: Agenturen haben oft Erfahrung aus verschiedenen Branchen und können Best Practices anwenden, die sich anderswo bewährt haben.
- Zeit- und Kostenersparnis: Die Zusammenarbeit mit einer Agentur spart Zeit und Geld. Eine Agentur ist schnell einsatzbereit und verfügt bereits über optimierte Workflows und entsprechendes Fachwissen.
- Aktuelles Know-how: Agenturen sind darauf angewiesen, stets auf dem neuesten Stand der Technik und des Marketings zu bleiben. Sie haben Zugang zu exklusivem Wissen, den neuesten Trends auf Social-Media und den best Practices aus der Conversion Optimierung. Wissen das intern oft nur schwer aufgebaut werden kann.
- Zugriff auf hochwertige Tools: Viele Agenturen arbeiten mit professionellen Marketing-Tools, die für Unternehmen allein sehr kostspielig sein können. Diese Toolkosten entfallen in der Regel, wenn eine Agentur beauftragt wird, da diese bereits in den Agenturleistungen enthalten sind.
- Frischer Wind: Externe Agenturen hinterfragen bestehende Strategien kritisch und bringen neue Ideen und frische Perspektiven ein. Ansätze die intern möglicherweise übersehen wurden.
- Weiterbildung für Inhouse-Teams: Eine Agentur arbeitet eng mit dem internen Team zusammen, wodurch bei einer Zusammenarbeit automatisch vom Wissen der Agentur profitiert wird.
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Nachteile einer Online-Marketing-Agentur
- Geringere Kontrolle: Um eine Agentur effizient arbeiten zu lassen, müssen Unternehmen einen gewissen Grad an Entscheidungsfreiheit abgeben. Das bedeutet, dass Unternehmen Kontrolle über Teile ihrer Marketingstrategie verlieren, was manchmal zu Unstimmigkeiten führen kann.
- Kostenintensiv bei Langzeitbeauftragung: Langfristig können die Honorare von Agenturen kostenintensiv werden, wenn kontinuierlich Dienstleistungen in Anspruch genommen werden.
- Abstimmungsaufwand: Da externe Agenturen für mehrere Kunden arbeiten, müssen Unternehmen zusätzliche Abstimmungen und Feedbackschleifen einplanen. Besonders zu Beginn der Zusammenarbeit kann der Kommunikationsaufwand hoch sein, bis die Agentur sich eingearbeitet hat.
Kombination aus Inhouse-Team und Agentur, geht das?
Nicht immer müssen sich Unternehmen zwischen Inhouse-Team oder Agentur entscheiden. Eine Kombination aus beiden Modellen kann sehr effektiv sein, denn nicht jede Marketingaufgabe muss intern erledigt werden. Themen wie Marken- und Produktentwicklung sollten inhouse bleiben, während spezifische Aufgaben wie Social Ads oder Performance-Marketing gut ausgelagert werden können. Unternehmen sollten sich fragen, wie ihre internen Mitarbeiter am besten eingesetzt werden können. Die hybride Lösung bietet auch die Möglichkeit, das Risiko auf mehrere Schultern zu verteilen. Wenn etwa ein Schlüsselmitarbeiter ausfällt, kann die Agentur einspringen und den Betrieb aufrechterhalten. Gleichzeitig kann das Inhouse-Team langfristige Strategien vorantreiben, während die Agentur operativ tätig bleibt. Ein weiterer Vorteil, interne Teams können von der Expertise der Agenturen profitieren. Durch das kontinuierliche Zusammenspiel von Agentur und Inhouse-Team wird Wissen geteilt, und die internen Mitarbeiter erhalten gleichzeitig Schulungen und Einblicke in Best Practices. Dies kann langfristig die Marketingeffizienz und die interne Kompetenz stärken. In vielen Fällen ist ein Mix die beste Wahl: Ein starkes Inhouse-Team, das strategisch arbeitet, kombiniert mit einer Agentur, die operativ unterstützt und spezialisierte Expertise bietet. Die enge Zusammenarbeit mit einer Agentur trägt zudem auch dazu bei, die interne Kompetenz zu erweitern und langfristig effizienter zu arbeiten.
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Die wichtigsten Online-Marketing-Positionen und ihre Aufgaben
Bevor wir auf die Kosten eingehen, lassen Sie uns einen Blick auf die verschiedenen Positionen und ihre Aufgaben werfen, welche im Online-Marketing benötigt werden, und wie sich bestimmte Rollen unterscheiden. Insbesondere, wenn es um Bereiche wie Social-Media Management und Paid Ads (z.B. Meta Ads und Google Ads) geht, gehen Unternehmen häufig davon aus, dass ein Mitarbeiter genügt und alle relevanten Bereiche abzudecken. Leider ist dem nicht so. Hierfür haben wir Ihnen eine Übersicht der wichtigsten Positionen und ihrer Aufgaben zusammengestellt:
1. Marketing-Leiter Der Marketing-Leiter hat die oberste Verantwortung für die Planung und Durchführung aller Marketingmaßnahmen. Zu seinen Aufgaben gehören:
- Entwicklung der Marketingstrategie und Zieldefinition
- Koordination des Marketing-Teams oder der Zusammenarbeit mit einer Agentur
- Budgetplanung und Kontrolle
- Performance-Monitoring der Kampagnen (KPI-Überwachung)
2. SEO-Experte Der SEO-Experte kümmert sich um die Suchmaschinenoptimierung und sorgt dafür, dass Ihre Website bzw. Ihr Online-Shop und dessen Produkte organisch in den Suchergebnissen rankt und somit auch ohne teure Werbeanzeigen gut auffindbar ist. Zu seinen Aufgaben gehören:
- Keyword-Analyse und Entwicklung von SEO-Strategien
- Technische Optimierung der Website (z.B. Ladezeiten, Meta-Tags)
- Content-Optimierung für relevante Keywords
- Linkbuilding und Off-Page-SEO
3. SEA-Manager Der SEA-Manager ist für die bezahlte Suchmaschinenwerbung (Google Ads, Bing Ads) zuständig. Er optimiert Kampagnen, um den bestmöglichen ROI zu erzielen. Seine Aufgaben umfassen:
- Kampagnen-Setup und Management
- Keyword-Optimierung und Gebotsstrategie
- Budgetkontrolle und Reporting der Cost-per-Click (CPC) und Conversion-Rate
4. Social Media Manager Der Social Media Manager ist verantwortlich für den organischen Teil der Social Media Strategie. Zu seinen Hauptaufgaben gehören:
- Content-Planung und Erstellung von Posts, Stories und Videos
- Community Management: Interaktion mit Followern, Beantwortung von Kommentaren und Nachrichten
- Social Media Monitoring und Reporting der organischen Reichweite
- Entwicklung von Strategien zur Erhöhung der Follower-Zahlen und Engagement
5. Meta Ads Manager (Ad Buyer) Der Meta Ads Manager, auch als Ad Buyer bezeichnet, ist auf bezahlte Social-Media-Kampagnen auf Plattformen wie Facebook und Instagram spezialisiert. Seine Aufgaben umfassen:
- Erstellung von zielgerichteten Anzeigen für spezifische Zielgruppen
- Targeting und Optimierung der Zielgruppenauswahl
- Budgetverwaltung und Performance-Optimierung, um die Kosten pro Klick oder Conversion zu minimieren
- Analyse und Reporting der Kampagnenleistung
6. Content Creator Der Content Creator ist für die Erstellung von Inhalten zuständig, die sowohl in Blogs als auch auf Social-Media-Plattformen verwendet werden. Dazu gehören:
- Texte, Grafiken und Videos für Websites, Produktseiten und Social Media
- Zusammenarbeit mit dem SEO-Team, um Inhalte zu optimieren und Keywords richtig einzubinden
- Entwicklung von Storytelling-Strategien, um die Markenidentität zu stärken
7. E-Mail-Marketing-Spezialist Dieser Experte plant und setzt E-Mail-Kampagnen um. Zu seinen Aufgaben gehören:
- Segmentierung der E-Mail-Liste nach Zielgruppen
- Planung und Durchführung von Newsletter-Kampagnen
- Optimierung der Öffnungs- und Klickrate durch A/B-Tests
- Automatisierung von E-Mail-Flows für wiederkehrende Kampagnen wie Willkommens- oder Abandoned-Cart-E-Mails
8. Web-Analyst Der Web-Analyst analysiert die Marketingaktivitäten, insbesondere den Website-Traffic und die Conversion-Raten. Seine Aufgaben umfassen:
- Erstellung von Berichten und Auswertungen der Website-Performance
- Identifizierung von Conversion-Engpässen und Optimierung der Benutzerführung
- A/B-Testing von Seitenlayouts, Call-to-Actions und Kampagnenelementen
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Übersicht der Inhouse-Positionen und ihre Aufgaben
Position |
Aufgaben |
Marketing-Leiter |
Strategische Planung, Koordination des Marketingteams, Budgetierung, KPI-Überwachung |
SEO-Experte |
On- und Off-Page SEO, technische SEO-Optimierung, Keyword-Strategien, Linkbuilding |
SEA-Manager |
Google Ads und Display-Kampagnen, Budgetüberwachung, Keyword-Management |
Social Media Manager |
Planung und Durchführung von Social-Media-Posts, Community Management, Monitoring |
Meta Ads Manager (Ad Buyer) |
Planung und Schaltung von Anzeigen auf Facebook, Instagram, Targeting und Optimierung |
Content Creator |
Erstellung von Texten, Grafiken und Videos für Blogs, Social Media und Produktseiten |
E-Mail-Marketing-Spezialist |
Planung und Umsetzung von E-Mail-Kampagnen, Segmentierung der Empfänger, A/B-Tests |
Web-Analyst |
Analyse der Marketing-Maßnahmen, Erstellung von Berichten und KPIs, Conversion-Optimierung |
Welche Bereiche übernimmt eine Agentur?
Eine Agentur kann sämtliche Aufgaben des Online-Marketings übernehmen:
- Strategieentwicklung: Erarbeitung einer maßgeschneiderten Marketingstrategie.
- SEO und SEA: Optimierung der Webseite für Suchmaschinen und Durchführung von bezahlten Anzeigenkampagnen.
- Social Media Marketing: Erstellen von Social Media Inhalten und Verwaltung von Anzeigen.
- Content-Erstellung: Produktion von Blogartikeln, Social Media Posts und Landingpages.
- E-Mail-Marketing: Aufbau und Verwaltung von Newsletter-Kampagnen.
- Web-Analyse und Reporting: Auswertung der Marketing-Maßnahmen und Erstellung von Berichten.
Da Agenturen auf ein breites Spektrum an Experten zurückgreifen können, ist die Abdeckung der meisten Bereiche im Online-Marketing möglich. Dies kann vor allem für kleine bis mittelgroße Unternehmen vorteilhaft sein, die sich nicht alle benötigten Spezialisten intern leisten können.
Kosten: Inhouse-Marketing-Team vs. Online-Marketing-Agentur
Die Kosten sind ein entscheidender Faktor bei der Wahl zwischen einem internen Team und einer externen Agentur. Im Folgenden finden Sie eine grobe Kostenübersicht.
Das kostet ein Inhouse-Marketing-Team
Für ein E-Commerce-Unternehmen, das alle relevanten Bereiche des Online-Marketings abdecken möchte, wird ein Team benötigt, das folgende Positionen umfasst:
- Marketing-Leiter: Verantwortlich für die Gesamtstrategie. Jahresgehalt: ca. 70.000 – 100.000 €
- SEO-Experte: Optimiert die Website für Suchmaschinen. Jahresgehalt: ca. 50.000 – 70.000 €
- SEA-Manager: Schaltet und optimiert bezahlte Anzeigen (z.B. Google Ads). Jahresgehalt: ca. 50.000 – 65.000 €
- Social Media Manager: Kümmert sich um soziale Netzwerke und Community-Management. Jahresgehalt: ca. 40.000 – 55.000 €
- Content Creator (Text und Grafik): Erstellt Blogbeiträge, Social Media Inhalte und Produktbeschreibungen. Jahresgehalt: ca. 35.000 – 55.000 €
- E-Mail-Marketing-Spezialist: Verantwortlich für die Planung und Umsetzung von E-Mail-Kampagnen. Jahresgehalt: ca. 45.000 – 60.000 €
- Web-Analyst: Analysiert die Performance und erstellt Berichte. Jahresgehalt: ca. 50.000 – 65.000 €
Zusätzliche Kosten:
- Tools: SEO-Tools (z.B. Ahrefs, Xovi, Sistrix, SEMrush), E-Mail-Marketing-Tools (z.B. Mailchimp, Brevo), Social Media Scheduling (z.B. Hootsuite) – ca. 1.200 – 5.000 € jährlich.
- Weiterbildung: Schulungen und Zertifizierungen für Mitarbeiter – ca. 5.000 – 10.000 € jährlich
Gesamtkosten pro Jahr für ein Inhouse-Team: Ca. 350.000 – 450.000 €
Das kostet eine Online-Marketing-Agentur
Eine Agentur kann viele der oben genannten Aufgaben übernehmen. Die Kosten variieren jedoch je nach Agenturgröße und Leistungspaket.
- SEO-Optimierung: 1.000 – 5.000 € monatlich
- SEA (Google Ads, Social Media Ads): 1.000 – 10.000 € monatlich, abhängig vom Werbebudget
- Social Media Management: 2.000 – 6.000 € monatlich
- Content-Erstellung: 500 – 3.000 € pro Monat, je nach Umfang
- E-Mail-Marketing: 1.000 – 3.000 € monatlich
- Web-Analyse & Reporting: 1.000 – 4.000 € monatlich
Zusätzliche Kosten:
- Setup-Gebühren: Für Kampagnen-Setup oder Strategieentwicklung können einmalige Kosten von ca. 2.000 – 10.000 € anfallen.
Gesamtkosten pro Jahr für eine Agentur: Ca. 60.000 – 180.000 € jährlich (abhängig vom Umfang der beauftragten Leistungen)
Kostenersparnis durch Agenturen
Im Vergleich zur Einstellung eines vollwertigen Inhouse-Teams lässt sich durch die Beauftragung einer Agentur signifikant Geld sparen. Während die jährlichen Kosten eines Inhouse-Teams bei etwa 350.000 bis 450.000 € liegen, belaufen sich die Kosten einer Agentur auf etwa 60.000 bis 180.000 €, je nach Umfang der Leistungen. Die Gesamtersparnis kann somit bis zu 290.000 € betragen.
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Kostenvergleich: Inhouse-Team vs. Online-Marketing-Agentur
Eines der entscheidenden Kriterien bei der Wahl zwischen Inhouse-Team und Agentur sind die Kosten. Dabei ist es wichtig, nicht nur die reinen Gehälter zu vergleichen, sondern auch versteckte Kosten wie Tools, Weiterbildungen, Rekrutierung und Urlaubsvertretungen zu berücksichtigen. Um die Entscheidung zwischen einem Inhouse-Marketing-Team und einer Agentur besser zu visualisieren, nehmen wir für unsere Übersicht den Mittelwert der genannten Kosten. Dabei berücksichtigen wir, dass bei einer Agentur zusätzliche Vorteile wie der Wegfall von Toolkosten, Lizenzgebühren und Personalsuche bestehen.
Position |
Inhouse-Team (Mittelwert) |
Agentur (Mittelwert) |
Marketing-Leiter |
85.000 € |
– |
SEO-Experte |
60.000 € |
36.000 € (3.000 €/Monat) |
SEA-Manager |
57.500 € |
48.000 € (4.000 €/Monat) |
Social Media Manager |
47.500 € |
48.000 € (4.000 €/Monat) |
Meta Ads Manager (Ad Buyer) |
55.000 € |
48.000 € (4.000 €/Monat) |
Content Creator |
45.000 € |
24.000 € (2.000 €/Monat) |
E-Mail-Marketing-Spezialist |
52.500 € |
24.000 € (2.000 €/Monat) |
Web-Analyst |
57.500 € |
30.000 € (2.500 €/Monat) |
Tools & Software |
3.000 € |
0 € (in Agenturkosten enthalten) |
Fazit: Inhouse-Team oder Agentur – Was lohnt sich mehr?
Die Wahl zwischen einem Inhouse-Marketing-Team und einer Online-Marketing-Agentur hängt stark von der Größe, den Zielen und dem Budget eines Unternehmens ab: Für kleinere bis mittlere E-Commerce-Unternehmen lohnt sich meist die Zusammenarbeit mit einer Agentur. Die Kosten sind geringer, und es steht ein erfahrenes Team zur Verfügung, das flexibel agieren kann, ohne dass hohe Personalkosten anfallen. Darüber hinaus können kleinere Unternehmen durch die Zusammenarbeit mit einer Agentur von einem breiten Spektrum an Expertenwissen profitieren, das sie intern kaum aufbauen könnten. Dies ist besonders wichtig, wenn Unternehmen in speziellen Bereichen wie SEO oder dem schalten von Werbeanzeigen tätig werden wollen, wo tiefgehendes Wissen und regelmäßige Optimierungen erforderlich sind. Für größere E-Commerce-Unternehmen mit hohem Marketingbedarf und komplexen Kampagnen kann ein Inhouse-Team langfristig vorteilhafter sein. Hier lohnt sich die Investition in festangestellte Experten, die das Unternehmen und seine Marke tief verstehen und individuellere Strategien entwickeln können. Letztlich hängt die Entscheidung oft auch von der internen Struktur und den Prioritäten ab. Unternehmen, die Flexibilität und Skalierbarkeit benötigen, neigen eher dazu, mit Agenturen zu arbeiten, während Unternehmen, die Wert auf langfristige Strategien und tiefe Einblicke in die eigene Marke legen, von einem internen Team profitieren könnten.
Die richtige Mischung macht’s!
In vielen Fällen ist eine Kombination die beste Wahl: Ein starkes Inhouse-Team, das strategisch arbeitet, kombiniert mit einer Agentur, die operativ unterstützt und spezialisierte Expertise bietet. Solch ein Modell ermöglicht es Unternehmen, sowohl die Vorteile der internen Kontrolle als auch der externen Flexibilität zu nutzen. Die enge Zusammenarbeit mit einer Agentur kann auch dazu beitragen, die interne Kompetenz aufzubauen und langfristig effizienter zu arbeiten.
von Vero | Juli 25, 2024 | Business, E-Commerce, Small Business
Natürlich stellt man sich als E-Commerce Unternehmer oder als jene die es werden wollen die Frage, wie erfolgreich ein Online-Shop sein muss, um als erfolgreich zu gelten. Muss es immer der Millionenumsatz sein? Meine klare Antwort: Nein! Und ich bin nicht alleine mit dieser Meinung. Ein Großteil meiner Kunden sieht das genauso und bremst sogar bewusst, wenn zu viele Bestellungen in kurzer Zeit eingehen. Warum? Weil nicht jedes E-Commerce Unternehmen personell und logistisch auf Millionenumsätze ausgelegt ist.
Warum es nicht immer Millionenumsätze sein müssen
Es gibt unzählige mittelständische Online-Shops, die bereits zufrieden sind, wenn sie kontinuierlich 20.000 bis 40.000 Euro monatlich umsetzen und dabei profitabel sind. Ein Beispiel aus meiner eigenen Erfahrung: Bei Vero. betreuen wir einige lokale Einzelhändler sowie mittelständische Industrie- und Handwerksbetriebe, die ihre Waren zusätzlich zum Offline-Vertrieb über ihren eigenen Webshop verkaufen.
Beispiele aus der Praxis: Erfolg trotz kleinerer Umsätze
Vor einiger Zeit hatten wir eine Situation mit einem unserer Kunden, einem traditionellen Handwerksbetrieb. Wir starteten eine Werbekampagne, und die Resonanz war überwältigend. Die Bestellungen schossen in die Höhe, die Lager waren plötzlich leer und die Mitarbeiter kamen mit dem Produzieren, Verpacken und Versenden kaum hinterher. Dann erreichte uns ein dringender Anruf des Kunden: „Bitte nehmen Sie der Kampagne etwas Wind aus den Segeln, wir kommen mit dem Abarbeiten der Bestellungen nicht mehr hinterher!“ Das Unternehmen hatte weder die Kapazitäten noch das Ziel, hunderttausende Euro Umsatz im Monat zu generieren. Ihr Ziel war es, kontinuierlich und nachhaltig zu wachsen, ohne die eigene Struktur und Qualität zu gefährden.
Braucht Ihr E-Commerce Business einen Blick von außen?
Ein weiteres Beispiel: Ein kleines Startup, ein Familienbetrieb für handgefertigte Deko-Artikel, entschloss sich, ihren Vertrieb auf einen Online-Shop auszuweiten. Die ersten Monate waren herausfordernd – die Marke war noch unbekannt, die Kunden mussten erst Vertrauen aufbauen. Doch nach und nach stiegen die Umsätze auf ein angenehmes Level von etwa 20.000 Euro im Monat. Diese Zahl mag im Vergleich zu großen Online-Giganten bescheiden wirken, doch für dieses kleine Unternehmen war es perfekt. Es war eine Summe, die sie mit ihrem Team bewältigen konnten, ohne ihre Qualitätsstandards zu gefährden oder ihre Arbeitsbelastung ins Unermessliche zu steigern.
Diese Beispiele zeigen: Es geht nicht immer um das große Geld. Es geht darum, einen Umsatz zu erzielen, der für das Unternehmen und seine Struktur passend ist. Ein Umsatz, der es ermöglicht, stabil und nachhaltig zu wachsen, ohne die eigene Identität und Qualität zu verlieren.

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Wie Sie nachhaltiges Wachstum für Ihren Online-Shop erreichen
Ein Online-Shop soll glücklich machen und nicht in puren Stress ausarten, nur weil man mit dem Abarbeiten der Bestellungen nicht mehr hinterherkommt. Erfolg misst sich nicht in Euro, sondern in zufriedenen Kunden und glücklichen Shop-Betreibern. Auch wenn unsere Kunden Wachstum als Ziel haben, ist ihnen dennoch auch immer wichtig, mit ihrem E-Commerce Business glücklich zu sein und eine gesunde Work-Life Balance für das ganze Team zu ermöglichen.
Kommt ein Unternehmen mit der Bestellmenge nicht mehr hinterher, weil das Team überfordert ist, kann das schnell in unzufriedenen Kunden und schlechten Bewertungen enden. Und welcher Shop-Betreiber will das schon? Richtig, keiner!
Fragen Sie sich wie zufrieden Ihre Shop-Besucher mit Ihrem Einkaufserlebnis sind oder ob Sie Geld im Nirvana des Internets liegen lassen und potentielle Kunden verlieren noch bevor diese ihren Einkauf getätigt haben? Finden Sie es heraus mit unserer Experten Shop & UX-Analyse.
Erfolg ist individuell
Wenn Sie also darüber nachdenken, einen Online-Shop zu eröffnen oder bereits einen betreiben, lassen Sie sich nicht abschrecken, wenn Sie das Gefühl haben, mit Ihrem Personal und Ihrer Logistik, keine Millionen stemmen zu können. Gerade zu Beginn, wenn Ihr Shop neu ist und Ihre Marke noch wenig bekannt, braucht es Zeit, um Vertrauen bei den Kunden aufzubauen. Und das ist völlig in Ordnung.
Nehmen Sie sich die Zeit, Ihr Unternehmen und Ihr Team wachsen zu lassen. Setzen Sie sich realistische Ziele, die zu Ihrer aktuellen Situation passen. Denken Sie daran: Erfolg misst sich nicht immer in Millionen, sondern in Zufriedenheit und Nachhaltigkeit. Lassen Sie sich inspirieren und machen Sie den ersten Schritt. Ihr Erfolg wartet auf Sie – in Ihrem Tempo und auf Ihre Weise.
Zielgruppe und Positionierung als Schlüssel für einzigartiges Einkaufserlebnis
von Vero | Juli 22, 2024 | Analyse, Business, Consulting, E-Commerce
Als E-Commerce-Expertin erhalte ich immer wieder Anfragen von Onlinehändlern, die trotz intensiver Online-Marketing-Bemühungen einen Rückgang bei Bestellungen und Umsatz verzeichnen. Nicht selten zeigt sich im Rahmen der Shop-Analyse, dass ein Personalwechsel stattgefunden hat und die neuen Mitarbeiter nicht ausreichend eingearbeitet wurden. Dabei sind regelmäßige Schulungen und Wissensauffrischungen des Teams immens wichtig für den Erfolg im E-Commerce.
Die Bedeutung regelmäßiger Schulungen des E-Commerce-Teams: Fehler vermeiden und Umsätze sichern
Die Welt des E-Commerce ist in ständigem Wandel. Neue Technologien, Algorithmen und Markttrends erfordern, dass das Team kontinuierlich geschult wird. Selbst wenn ein Mitarbeiter schon lange dabei ist, können neue Entwicklungen dazu führen, dass bisherige Kenntnisse veralten. Eine regelmäßige Auffrischung des Wissens stellt sicher, dass alle im Team stets die besten Praktiken anwenden und auf dem neuesten Wissensstand sind.
Ich erinnere mich an einen langjährigen Kunden, dessen Shop über mehrere Jahre hinweg konstant gewachsen ist. Nach einem Personalwechsel ohne umfassende Einarbeitung stürzte die organische Sichtbarkeit innerhalb weniger Monate ab, und der Umsatz folgte. Erst durch eine gezielte Schulung und das Auffrischen des Wissens konnten wir den negativen Trend umkehren. Diese Erfahrung hat gezeigt, wie entscheidend es ist, dass alle Teammitglieder kontinuierlich auf dem neuesten Stand bleiben.
Häufige Fehler bei Personalwechseln
Ein Personalwechsel birgt erhebliche Risiken. Wenn neue Mitarbeiter nicht umfassend eingearbeitet werden, entstehen schnell Fehler, die den Erfolg des Online-Shops beeinträchtigen können. Hier sind einige der häufigsten Fehler, die ich beobachtet habe:
- Unzureichende Einarbeitung: Neue E-Commerce Mitarbeiter werden oft nicht tief genug in die spezifischen Prozesse des Unternehmens eingeführt. Dies betrifft insbesondere das Einpflegen von Artikeln und die Grundlagen der SEO-Optimierung, welche es dabei zu berücksichtigen gilt.
- Fehlende interne Leitfäden: Viele Unternehmen verfügen nicht über detaillierte, schriftliche Anleitungen für wiederkehrende Aufgaben. Dadurch können Fehler passieren, wenn temporäre Mitarbeiter oder Urlaubsvertretungen Aufgaben übernehmen. Ein typisches Beispiel ist, dass beim Einspielen aktualisierter Bestandlisten, versehentlich alle Produkte erneut importiert werden, anstatt nur die Positionen mit Änderungen zu importieren. Bereits bestehende Produkte, bei welchen die Produktbeschreibungen im Shop längst SEO-Optimiert waren und für welche schon gute Rankings erzielt wurden, werden dabei überschrieben und die guten Artikeltexte, durch nicht optimierte Artikelbeschreibungen ersetzt. Was zu einem massiven Sichtbarkeitsverlust führen kann.
- Verlust wichtiger Kenntnisse: Ohne einen strukturierten Wissenstransfer können kritische Informationen verloren gehen.
Unterstützung durch externes E-Commerce Consulting
Ein externes E-Commerce Consulting kann in diesen Situationen eine wertvolle Unterstützung bieten. Eine externe Beratung bringt nicht nur frisches Wissen und neue Perspektiven ein, sondern kann auch gezielt Schwachstellen identifizieren und Wege aufzeigen diese zu beheben. Hier sind einige Vorteile, die sich daraus für Sie ergeben:
- Objektive Analyse und Beratung: Externe Berater können Probleme und Verbesserungspotenziale objektiv erkennen und entsprechende Maßnahmen empfehlen.
- Gezielte Schulungen: Häufig bieten Berater auch maßgeschneiderte Schulungen an, die speziell auf die Bedürfnisse und Herausforderungen des jeweiligen E-Commerce Unternehmens abgestimmt sind. Dies stellt sicher, dass die Schulung genau an das Wissensniveau des Teams anknüpft und sie die Möglichkeit haben ihre Fragen zu stellen.
- Kontinuierliche Unterstützung: Durch regelmäßige Beratungen und Schulungen können ihre E-Commerce-Strategien kontinuierlich optimiert werden. Aufkommende Fragen können direkt gestellt werden, wodurch sich unnötige Fehler vermeiden lassen. Das spart nicht nur viel Zeit und Geld bei der Fehlerbehebung ein, sondern bringt sie auch schneller ans Ziel.
11 gute Gründe warum jedes Ladengeschäft auch online verkaufen sollte
Persönliche Empfehlungen bei Personalwechel im E-Commerce
Sollte bei Ihnen ein Personalwechsel anstehen, ist es immens wichtig, die neuen Mitarbeiter richtig einzuarbeiten und kontinuierlich zu schulen. Hier sind meine persönlichen Empfehlungen, basierend auf meinen Erfahrungen:
- Regelmäßige Auffrischung: Planen Sie regelmäßige Schulungen und Wissensupdates für Ihr Team. Die E-Commerce und Online-Marketing Welt verändert sich ständig, und nur wer up-to-date bleibt, kann erfolgreich sein.
- Detaillierte Leitfäden: Erstellen Sie umfassende Leitfäden für alle wiederkehrenden Aufgaben. Diese sollten regelmäßig überprüft und aktualisiert werden.
- Umfassende Einarbeitung: Nehmen Sie sich die Zeit, neue Mitarbeiter gründlich einzuarbeiten. Erklären Sie nicht nur die täglichen To-Dos, sondern auch die Hintergründe und Best Practices.
- Nutzen Sie externes Consulting: Ziehen Sie einen externen E-Commerce Berater hinzu, um objektive Analysen und gezielte Schulungen zu erhalten. Dies kann den Unterschied zwischen Erfolg und Misserfolg ausmachen.
- Kommunikation und Feedback: Fördern Sie eine offene Kommunikationskultur und regelmäßige Feedback-Runden im Team. Dadurch können Probleme frühzeitig erkannt und behoben werden. Zudem fühlt sich das Team stärker eingebunden und motiviert.
- Dokumentation und Wissensmanagement: Investieren Sie in ein gutes Wissensmanagement-System. Alle wichtigen Prozesse, Best Practices und Erkenntnisse sollten zentral dokumentiert und für alle zugänglich sein. Dies erleichtert nicht nur die Einarbeitung neuer Mitarbeiter, sondern stellt auch sicher, dass Wissen nicht verloren geht.
- Technologische Unterstützung: Nutzen Sie moderne Tools und Softwarelösungen, die den Arbeitsalltag erleichtern und Prozesse automatisieren. Dies erhöht die Effizienz und reduziert die Fehleranfälligkeit.
Weitere Gründe für ein Umsatzplateau oder -rückgang
Ein Umsatzplateau oder Rückgang ist jedoch nicht immer auf einen Personalwechsel zurückzuführen. Die digitale Welt verändert sich sehr schnell, und es gibt viele Faktoren, die sich auf den Erfolg Ihres Online-Shops auswirken können:
- Änderungen im Verbraucherverhalten: Trends und Präferenzen der Verbraucher ändern sich ständig. Was gestern noch gut verkauft wurde, kann heute weniger gefragt sein.
- Technologische Entwicklungen: Neue Technologien und Plattformen können bestehende Prozesse obsolet machen. Bleiben Sie nicht auf dem neuesten Stand, kann dies zu einem Wettbewerbsnachteil führen.
- Marktwettbewerb: Neue Wettbewerber oder aggressive Marketingstrategien bestehender Konkurrenten können Ihre Marktanteile verringern.
- Änderungen in den Suchmaschinen-Algorithmen: Google und andere Suchmaschinen aktualisieren regelmäßig ihre Algorithmen. Diese Änderungen können die Sichtbarkeit Ihrer Website beeinflussen.
- Externe Faktoren: Wirtschaftliche Veränderungen, saisonale Schwankungen oder globale Ereignisse können ebenfalls einen Einfluss auf den Umsatz haben.
Wann ist eine Online-Shop-Analyse angebracht?
Eine umfassende Online-Shop-Analyse ist besonders dann sinnvoll, wenn Sie feststellen, dass Ihre Umsätze stagnieren oder rückläufig sind, obwohl Sie in Marketingmaßnahmen investieren. Auch bei Personalwechseln oder der Einführung neuer Technologien und Prozesse kann eine Analyse helfen, Schwachstellen zu identifizieren und Verbesserungen umzusetzen.
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Ihre persönliche E-Commerce Beratung
Regelmäßige Wissensauffrischung und eine gründliche Einarbeitung neuer Mitarbeiter sind essenziell, um Fehler zu vermeiden und den Umsatz im E-Commerce zu sichern. Als E-Commerce-Expertin stehe ich Ihnen gerne zur Seite, um Ihr Team zu schulen und Ihr E-Commerce Business zu optimieren. Eine Investition, die sich langfristig auszahlt und Ihnen einen Wettbewerbsvorteil in der schnelllebigen E-Commerce-Welt ermöglicht.
Zögern Sie nicht, mich für eine umfassende Online-Shop-Analyse oder gezielte E-Commerce-Beratung zu kontaktieren. Lassen Sie uns gemeinsam den Grundstein für Ihren nachhaltigen Erfolg legen!
von Vero | Juli 6, 2024 | Business, E-Commerce, Online-Marketing, Social Media
Social-Media ist zu einem mächtigen Werkzeug für E-Commerce-Unternehmen geworden und heutzutage nicht mehr aus dem Online-Marketing wegzudenken. Insbesondere Instagram bietet unglaubliche Möglichkeiten, direkt mit Kunden und Interessenten in Kontakt zu treten, die Markenbekanntheit zu steigern und den Umsatz zu erhöhen.
Als Online-Marketing-Expertin für Online-Shops ist es meine Aufgabe, E-Commerce-Unternehmen dabei zu unterstützen, sich optimal und passend zu ihrer Marke in den sozialen Medien zu präsentieren. Damit auch Sie Ihre Präsenz in den sozialen Medien optimieren und Ihre Marke stärken können gibt es heute einige inspirierende Tipps und Posting-Beispiele für Instagram von mir.
Lassen Sie uns gemeinsam in die Welt des Social-Media-Marketings eintauchen und herausfinden, wie Sie Ihre Zielgruppe begeistern und Ihre Verkaufszahlen steigern können.
Social-Media Posts, die Ihre Marke nach vorne bringen
1. Produkt-Highlights und -Demonstrationen
Kunden lieben es, die Produkte in Aktion zu sehen. Wenn Sie kurze Videos oder GIFs in Ihren Instagram-Posts oder Stories erstellen, die zeigen, wie Ihr Produkt funktioniert oder welche einzigartigen Vorteile es bietet, können Sie das Interesse Ihrer Zielgruppe wecken. Zeigen Sie, wie Ihr Produkt verwendet wird und welche Probleme es löst.
Beispiel: Ein Unternehmen, das Küchengeräte verkauft, könnte ein Video in Instagram Reels posten, das zeigt, wie schnell und einfach ihre Mixer Smoothies zubereiten können. Ein begleitender Text könnte lauten: „Starten Sie Ihren Tag mit einem leckeren Smoothie in nur 30 Sekunden! 🍓🍌 #HealthyLiving #QuickRecipes“
2. Hinter den Kulissen
Lassen Sie Ihre Follower einen Blick hinter die Kulissen werfen. Nutzen Sie Instagram Stories oder Reels, um den Herstellungsprozess Ihrer Produkte zu zeigen, Ihr Team vorzustellen oder zu zeigen, wie ein typischer Tag in Ihrem Unternehmen aussieht. Menschen lieben es, die Gesichter und Geschichten hinter den Marken zu sehen, mit denen sie interagieren.
Beispiel: Ein nachhaltiges Modeunternehmen könnte eine Story-Serie posten, die den Herstellungsprozess ihrer umweltfreundlichen Kleidung zeigt, vom Design bis zum fertigen Produkt. Begleitet wird der Post von: „Haben Sie sich schon einmal gefragt, wie Ihr Lieblings-Eco-Kleid entsteht? 🌿👗 Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen! #SustainableFashion #EcoFriendly“
3. Kundenbewertungen und Erfahrungsberichte
Teilen Sie positive Kundenbewertungen und Erfahrungsberichte in Ihrem Instagram-Feed oder Ihren Stories. Nichts ist überzeugender als zufriedene Kunden, die über ihre positiven Erfahrungen berichten. Nutzen Sie echte Testimonials, um Vertrauen zu schaffen und neue Kunden zu überzeugen.
Beispiel: Ein Online-Shop für Fitnessgeräte könnte ein Foto eines glücklichen Kunden posten, der seine Fortschritte dank eines bestimmten Produkts zeigt, begleitet von einem Zitat aus dessen Bewertung: „Dieses Laufband hat meine Fitnessreise zum Besseren verändert! #CustomerLove #FitnessGoals“
Wie sich ein schlechtes Nutzererlebnis auf das Kaufverhalten auswirkt.
4. Exklusive Angebote und Aktionen
Nutzen Sie Instagram, um exklusive Rabatte und Sonderangebote zu bewerben. Dies kann Ihre Follower dazu motivieren, regelmäßig Ihre Seite zu besuchen und Ihre Produkte zu kaufen.
Beispiel: Ein Unternehmen, das Hautpflegeprodukte verkauft, könnte ein attraktives Bild eines ihrer Bestseller posten und ankündigen: „Blitzverkauf! 20% Rabatt auf unser meistverkauftes Serum nur für die nächsten 24 Stunden. Verpassen Sie es nicht! #LimitedTimeOffer #Skincare“
5. Anleitungen und Tutorials
Bieten Sie Ihren Followern Mehrwert durch informative Anleitungen und Tutorials, die zeigen, wie man Ihre Produkte optimal nutzt. Dies kann das Interesse an Ihren Produkten steigern und gleichzeitig Ihre Expertise demonstrieren.
Beispiel: Ein E-Commerce-Shop für Make-up könnte ein Tutorial-Video auf IGTV posten, das zeigt, wie man mit ihren Produkten einen bestimmten Look kreiert: „Erreichen Sie den perfekten Sommer-Glow mit unserem Schritt-für-Schritt-Tutorial! #MakeupTutorial #SummerVibes“
6. Interaktive Inhalte
Erstellen Sie interaktive Inhalte wie Umfragen, Quizze oder Challenges in Ihren Instagram Stories, um die Interaktion mit Ihren Followern zu erhöhen. Solche Posts fördern nicht nur die Interaktion, sondern geben Ihnen auch wertvolle Einblicke in die Vorlieben Ihrer Kunden.
Beispiel: Ein E-Commerce-Anbieter für Sportbekleidung könnte eine Instagram-Umfrage starten: „Welche Farbe unserer neuen Laufjacke gefällt Ihnen besser? Stimmen Sie jetzt ab! #Poll #Activewear“

7. Kooperationen mit Influencern
Arbeiten Sie mit Influencern zusammen, die zu Ihrer Marke passen und eine engagierte Community haben. Authentische Empfehlungen auf deren Instagram-Accounts können Ihre Reichweite erheblich erhöhen.
Beispiel: Ein Hersteller von veganen Snacks könnte mit einem bekannten Food-Blogger zusammenarbeiten, der ein Video postet, wie er die Snacks in seinen Alltag integriert: „Gesundes Snacken leicht gemacht mit diesen köstlichen veganen Leckereien! #Sponsored #VeganSnacks“
8. User-Generated Content (UGC)
Fordern Sie Ihre Kunden auf, Inhalte zu erstellen und zu teilen, in denen sie Ihre Produkte nutzen. Teilen Sie diese Beiträge in Ihrem Feed oder Ihren Stories, um Authentizität und Vertrauen zu fördern.
Beispiel: Ein Unternehmen, das Outdoor-Ausrüstung verkauft, könnte Fotos von Kunden posten, die ihre Produkte beim Wandern oder Campen verwenden: „Vielen Dank @username für das Teilen Ihres Abenteuers mit unserer Ausrüstung! #OutdoorLife #CustomerPhoto“
9. Aktuelle Trends und Feiertage
Nutzen Sie aktuelle Trends, Feiertage und besondere Anlässe, um relevante und ansprechende Inhalte zu erstellen. Solche Posts sprechen die Emotionen Ihrer Follower an und zeigen, wie Ihre Produkte in verschiedenen Kontexten verwendet werden können.
Beispiel: Ein E-Commerce-Unternehmen für Wohnaccessoires könnte am Valentinstag ein Bild einer romantisch dekorierten Wohnung posten: „Schaffen Sie die perfekte Valentinstagsatmosphäre mit unserer gemütlichen Dekoration! #ValentinesDay #HomeDecor“
10. Fragen und Antworten (Q&A)
Starten Sie Live-Sessions auf Instagram oder nutzen Sie die Fragen-Sticker in Ihren Stories, um Fragen Ihrer Follower zu beantworten. Dies schafft eine persönliche Verbindung und hilft, Vertrauen aufzubauen.
Beispiel: Ein Anbieter von technischen Gadgets könnte eine Live-Q&A-Session auf Instagram veranstalten: „Begleiten Sie uns live diesen Freitag um 17 Uhr, um all Ihre technischen Fragen beantwortet zu bekommen! #LiveQnA #TechTalk“
Als Unternehmen Texte auf Social Media richtig formulieren, das sollten Sie wissen!
Was Sie als Online-Shop auf Instagram auf keinen Fall posten sollten
1. Kontroverse oder spaltende Themen
Vermeiden Sie Posts, die politische oder religiöse Themen behandeln oder die eine starke Meinung zu kontroversen Themen äußern. Solche Posts können zu negativen Diskussionen und einem gespaltenen Publikum führen. Die Welt ist bereits voller Spannungen; Ihr Ziel sollte es sein, eine positive und inklusive Community aufzubauen.
2. Negative Kommentare oder Beschwerden öffentlich beantworten
Beantworten Sie negative Kommentare oder Beschwerden immer privat und professionell. Öffentliche Auseinandersetzungen oder Verteidigungen können Ihre Marke schlecht aussehen lassen. Denken Sie daran, dass der Ton und die Art, wie Sie auf Kritik reagieren, genauso wichtig sind wie das, was Sie sagen.
3. Übermäßige Selbstpromotion
Ständige Werbung für Ihre Produkte ohne Mehrwert kann Ihre Follower ermüden und sie dazu bringen, Ihnen nicht mehr zu folgen. Ein ausgewogenes Verhältnis zwischen werbenden und informativen Inhalten ist wichtig. Geben Sie Ihren Followern einen Grund, Ihnen zu folgen, der über reinen Konsum hinausgeht.
4. Irrelevante oder unpassende Inhalte
Posten Sie nur Inhalte, die relevant für Ihre Marke und Ihre Zielgruppe sind. Vermeiden Sie Posts, die keinen Bezug zu Ihrem Produkt oder Ihrer Branche haben, da diese Verwirrung stiften können. Ihre Social-Media Präsenz sollte stets kohärent und zielgerichtet sein.
5. Schlechte Qualität von Bildern und Videos
Vermeiden Sie es, unscharfe oder schlecht beleuchtete Bilder und Videos zu posten. Ihre visuellen Inhalte repräsentieren Ihre Marke und sollten immer professionell aussehen. Qualität über Quantität sollte hier Ihr Motto sein.
6. Spammy Inhalte
Vermeiden Sie exzessive Hashtag-Nutzung oder Posts, die wie Spam wirken. Das kann Ihre Glaubwürdigkeit beeinträchtigen und dazu führen, dass Follower Sie blockieren oder entfolgen. Fokussieren Sie sich stattdessen auf relevante und durchdachte Inhalte.
7. Irreführende Informationen
Geben Sie immer korrekte und transparente Informationen. Irreführende oder falsche Aussagen können das Vertrauen Ihrer Kunden schädigen und rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Ehrlichkeit und Transparenz sind Schlüsselelemente einer erfolgreichen Marke.
Der Wert des Einkaufserlebnisses für den Kunden
Fazit
Mit diesen Tipps und inspirierenden Beispielen können Sie Ihre Social-Media-Strategie effektiv gestalten und Ihre E-Commerce-Marke stärken. Seien Sie kreativ, authentisch und bleiben Sie immer im Dialog mit Ihrer Community. So werden Sie nicht nur Ihre Reichweite erhöhen, sondern auch loyale Kunden gewinnen, die immer wieder gerne bei Ihnen einkaufen.
Ergreifen Sie jetzt die Initiative und machen Sie das Beste aus Ihren Social-Media-Kanälen, insbesondere Instagram! Nutzen Sie die vielfältigen Möglichkeiten, die Ihnen zur Verfügung stehen, um Ihre Marke zu stärken und Ihre Follower zu inspirieren. Die Welt des Social-Media Marketings ist voller Chancen – es liegt an Ihnen, sie zu nutzen und Ihre Marke auf das nächste Level zu heben.
Feedback für Ihren Social-Media Auftritt
Sie bekommen wenig Likes auf Ihre Beiträge und sind sich unsicher ob das was Sie auf Instagram, Facebook, LinkedIn und Co. posten überhaupt gut ist oder ob es Optimierungsbedarf gibt? Gerne schauen wir uns gemeinsam Ihren Social-Media Auftritt an und zeigen Ihnen Optimierungsportential auf. Buchen Sie hierfür einfach unsere E-Commerce Beratung für Social-Media oder senden Sie uns eine Anfrage über unser Kontaktformular.
Braucht Ihr E-Commerce Business einen Blick von außen?
Buchtipp
Sie wollen noch mehr Inspiration was Sie auf Social-Media Postne können? Dann sollten Sie einen Blick in das Buch (Werbung) * von Roman Kmenta werfen.
„Die mit * gekennzeichneten Links sind sogenannte Affiliate Links. Kommt über einen solchen Link ein Einkauf zustande, werde ich mit einer Provision beteiligt. Für Sie entstehen dabei keine Mehrkosten. Wo, wann und wie Sie ein Produkt kaufen, bleibt natürlich Ihnen überlassen.“
von Vero | Juli 5, 2024 | Business, E-Commerce, Online-Marketing
Im dynamischen und hart umkämpften E-Commerce-Markt ist es unerlässlich, ständig nach neuen Wegen zu suchen, um das eigene Geschäft weiterzuentwickeln und zu optimieren. Eine Frage, die sich viele Unternehmer dabei stellen, lautet: „Braucht mein E-Commerce Business einen externen Blick, um weiter zu wachsen?“ Die Antwort darauf ist oft ein klares Ja. In diesem umfassenden Artikel erfahren Sie, warum ein externer Blick von außen für Ihr E-Commerce-Business von unschätzbarem Wert sein kann und wie er Ihr Wachstum fördern kann.
1. Frischer Blickwinkel und unvoreingenommene Analysen
Interne Teams sind oft tief in die täglichen Abläufe und Prozesse des Unternehmens eingebunden, was zu einer Art „Betriebsblindheit“ führen kann. Externe Experten bringen einen frischen und unvoreingenommenen Blickwinkel mit. Sie sind nicht in die internen Dynamiken verstrickt und können daher Schwachstellen und Optimierungspotenziale identifizieren, die den internen Teams möglicherweise entgangen sind.
Ein Beispiel dafür ist die Benutzerfreundlichkeit Ihrer Website. Interne Teams könnten an bestimmte Design- oder Funktionsentscheidungen gewöhnt sein und deren Mängel übersehen. Ein externer Berater kann hingegen objektiv analysieren, wie nutzerfreundlich die Seiten Ihres E-Commerce wirklich sind und welche Verbesserungen vorgenommen werden sollten, um die Konversionsrate zu steigern.
2. Expertenwissen und Best Practices
Externe Berater und Agenturen verfügen über umfangreiche Erfahrung und Expertise in verschiedenen Branchen und Märkten. Sie sind stets auf dem neuesten Stand der E-Commerce-Trends und -Technologien und können Best Practices aus anderen erfolgreichen Online-Shops einbringen. Dieses Wissen kann Ihrem Unternehmen helfen, innovative Lösungen und Strategien zu entwickeln, die den Wettbewerbsvorteil stärken.
Zum Beispiel kann ein externer Berater Sie über die neuesten Entwicklungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz und des maschinellen Lernens informieren, die für personalisierte Marketingkampagnen genutzt werden können. Solche Technologien können maßgeblich dazu beitragen, die Kundenbindung zu verbessern und den Umsatz zu steigern.
Beispiele für Best Practices können sein:
- SEO-Optimierung: Ein externer Berater kann Ihnen helfen, Ihren Shop für Suchmaschinen zu optimieren. Dies umfasst nicht nur die Verwendung der richtigen Keywords, sondern auch die Verbesserung der Ladegeschwindigkeit Ihrer Seiten, die Optimierung der mobilen Nutzung und die Erstellung hochwertiger Inhalte und Einkaufserlebnisse, die sowohl Kunden als auch Suchmaschinen ansprechen.
- Personalisiertes Einkaufserlebnis: Durch die Implementierung von personalisierten Empfehlungen können Sie das Einkaufserlebnis für Ihre Kunden verbessern. Externe Experten können Ihnen zeigen, wie Sie Daten über das Verhalten Ihrer Kunden sammeln, analysieren und für personalisierte Produktempfehlungen und gezielte Marketingkampagnen nutzen.
- Conversion-Optimierung: Externe Berater können entsprechende Analysen, Tests und Tools einsetzen, um herauszufinden, welche Änderungen an Ihrem Shop welche Auswirkungen haben und welche Maßnahmen die Conversion-Rate am meisten erhöhen. Dies könnte z.B. das Design Ihrer Produktseiten, die Positionierung von Call-to-Action-Buttons oder die Vereinfachung des Checkout-Prozesses umfassen.
- Omni-Channel-Strategien: Ein externer Experte kann Ihnen helfen, eine nahtlose Omni-Channel-Strategie zu entwickeln, die es Ihren Kunden ermöglicht, über verschiedene Kanäle hinweg ein konsistentes Einkaufserlebnis zu genießen. Dies kann z.B. die Integration von Online- und Offline-Verkaufskanälen, die Nutzung von sozialen Medien für den Kundenservice und die Implementierung von Click-and-Collect-Optionen umfassen.
Omnichannel und Performance Marketing: Eine starke Synergie zur Conversion-Steigerung
- Augmented Reality (AR) und Produkt-Konfiguratoren: Ein externer Berater könnte auch vorschlagen, Augmented Reality oder individuelle Produkt-Konfiguration in Ihre Online-Shop-Plattform zu integrieren. Dies würde es Kunden ermöglichen, Produkte individuell nach Wunsch zu konfigurieren und/oder virtuell auszuprobieren, bevor sie einen Kauf tätigen. Eine Brille ließe sich hierbei z.B. farblich nach Wunsch konfigurieren und virtuell aufsetzen. Solche Technologien können zu höheren Zufriedenheitsraten und niedrigeren Rücksendungsraten führen.
3. Effiziente Problemlösung
Probleme im E-Commerce können vielfältig sein – von technischen Herausforderungen über Marketingstrategien bis hin zur Kundenbindung. Externe Experten haben oft schon zahlreiche ähnliche Probleme gelöst und können daher schnell und effizient Lösungen vorschlagen. Dies spart Zeit und Ressourcen und ermöglicht es dem internen Team, sich auf ihre Kernaufgaben zu konzentrieren.
Ein häufiger Problembereich ist die Optimierung der Lieferkettenlogistik. Externe Berater können helfen, ineffiziente Prozesse zu identifizieren und zu optimieren, um Lieferzeiten zu verkürzen und Kosten zu senken. Durch die Implementierung bewährter Methoden und Technologien können erhebliche Verbesserungen erzielt werden. Oft reichen auch schon Kleinigkeiten aus, wie z.B. das Anpassen der Lieferzeiten im Shop.
Lieferzeit in Werktagen oder Tagen angeben?
4. Skalierung und Wachstum
Ein externer Blick von außen kann entscheidend sein, wenn es darum geht, das Geschäft zu skalieren und nachhaltiges Wachstum zu erzielen. Durch die Analyse von Daten, Markttrends und Kundenverhalten können externe Berater maßgeschneiderte Wachstumsstrategien entwickeln, die speziell auf die Bedürfnisse und Ziele Ihres Unternehmens abgestimmt sind.
Beispielsweise kann ein externer Berater eine detaillierte Marktanalyse durchführen, um neue Marktsegmente zu identifizieren, die für Ihre Produkte oder Dienstleistungen geeignet sind. Durch die Erschließung neuer Märkte kann Ihr E-Commerce-Business signifikant wachsen und neue Umsatzquellen erschließen.
5. Unabhängige Bewertung der Kundenperspektive
Ein externer Berater kann auch eine unabhängige Bewertung aus der Kundenperspektive bieten. Durch Nutzerforschung, Usability-Tests und Feedback-Analysen kann herausgefunden werden, wie Kunden Ihre Website und Produkte wahrnehmen. Dies hilft, das Kundenerlebnis in Ihrem Shop zu verbessern und die Conversion-Rate zu steigern.
Kundenfeedback ist ein wertvolles Instrument zur Verbesserung Ihrer Produkte und Dienstleistungen. Ein externer Berater kann Umfragen und Fokusgruppen organisieren, um ehrliches und unverfälschtes Feedback von Ihren Kunden zu erhalten. Auf Basis dieser Informationen können Sie gezielte Verbesserungen vornehmen, die direkt auf die Bedürfnisse und Wünsche Ihrer Kunden eingehen.
Der Wert des Einkaufserlebnisses für den Kunden
6. Innovationsförderung
Innovation ist ein Schlüsselfaktor für das Wachstum im E-Commerce. Externe Experten bringen oft neue und innovative Ideen mit, die Ihrem Unternehmen helfen können, sich von der Konkurrenz abzuheben. Sie können Ihnen helfen, neue Technologien zu implementieren, kreative Marketingstrategien zu entwickeln und innovative Geschäftsmodelle zu erforschen.
Zum Beispiel könnte ein externer Berater vorschlagen, Augmented Reality (AR) in Ihre Online-Shop-Plattform zu integrieren, um das Einkaufserlebnis für Ihre Kunden zu verbessern. Durch die Nutzung von AR können Kunden Produkte virtuell ausprobieren, bevor sie einen Kauf tätigen, was zu höheren Zufriedenheitsraten und niedrigeren Rücksendungsraten führt.
7. Langfristige strategische Planung
Externe E-Commerce Berater sind nicht nur für kurzfristige Problemlösungen nützlich, sondern können auch bei der langfristigen strategischen Planung helfen. Sie können Ihnen helfen, eine klare Vision für die Zukunft Ihres Unternehmens zu entwickeln und die notwendigen Schritte zu identifizieren, um diese Vision zu verwirklichen.
Ein externer Berater kann beispielsweise bei der Erstellung eines fünfjährigen Geschäftsplans helfen, der Wachstumsziele, Marktstrategien und finanzielle Prognosen umfasst. Ein solider Geschäftsplan ist entscheidend, um Investoren zu gewinnen und sicherzustellen, dass Ihr Unternehmen auf dem richtigen Weg bleibt.
Fazit: Ein externer Blick lohnt sich
Ein externer Blick von außen kann Ihrem E-Commerce-Business den nötigen Schub geben, um weiter zu wachsen. Ob es darum geht, neue Perspektiven zu gewinnen, Expertenwissen zu nutzen, Probleme effizient zu lösen oder Wachstumsstrategien zu entwickeln – die Vorteile sind vielfältig und können den entscheidenden Unterschied machen.
Investieren Sie in E-Commerce Unternehmensberatung und Profitieren Sie von einem externen Blick für Ihr E-Commerce Business, um Potenziale zu identifizieren, Wachstum zu fördern und strategische Entscheidungen zu treffen. Machen Sie den ersten Schritt und holen Sie sich einen frischen Blick von außen!
von Vero | Juni 8, 2024 | Allgemein, Branding, Business, Consulting, E-Commerce, Online-Marketing, UI/UX Design
In der heutigen digitalen Welt, in der Konkurrenz nur einen Klick entfernt ist, reicht es nicht mehr, einfach nur Produkte anzubieten. Um erfolgreich zu sein, müssen Sie ein unvergleichliches Einkaufserlebnis schaffen, das Ihre Kunden begeistert und bindet.
Stellen Sie sich vor, Sie betreiben ein E-Commerce-Unternehmen und möchten Ihren Kunden nicht nur einfach ein Produkt anbieten, sondern sie begeistern. Sie träumen davon, dass jeder Besuch in Ihrem Online-Shop zu einem unvergesslichen Erlebnis wird. Der Schlüssel dazu liegt in einer tiefen Verbindung zu Ihrer Zielgruppe und einer klaren Positionierung. Lassen Sie uns gemeinsam erkunden, wie Sie diese Elemente nutzen können, um aus Ihrem E-Commerce ein einzigartiges Einkaufserlebnis zu machen.
Zielgruppe verstehen: Die Basis des Erlebnisses
Ihre Zielgruppe ist das Herzstück Ihres Unternehmens. Indem Sie die Bedürfnisse, Wünsche und Herausforderungen Ihrer Kunden kennen, können Sie ein Einkaufserlebnis schaffen, das genau auf sie zugeschnitten ist.
Beispiel: Stellen Sie sich vor, Sie betreiben einen Online-Shop für handgefertigten Schmuck. Ihre Zielgruppe besteht aus jungen Frauen, die nach einzigartigen und individuellen Stücken suchen. Indem Sie ihre Vorlieben und Stilrichtungen verstehen, können Sie personalisierte Empfehlungen anbieten, die genau ihren Geschmack treffen. Sie können auch inspirierende Geschichten über die Kunsthandwerker hinter den Schmuckstücken erzählen, um eine tiefere emotionale Verbindung zu schaffen.
Positionierung: Der Weg zur Einzigartigkeit
Ihre Positionierung hilft Ihnen, sich von der Masse abzuheben und Ihre Einzigartigkeit zu betonen. Sie zeigt Ihren Kunden, warum sie bei Ihnen einkaufen sollten und nicht bei der Konkurrenz.
Beispiel: Angenommen, Ihr E-Commerce-Shop verkauft nachhaltige Mode. Ihre Positionierung könnte lauten: „Stilvoll und umweltbewusst – Mode, die einen Unterschied macht.“ Diese Botschaft spricht nicht nur die Werte Ihrer Zielgruppe an, sondern hebt Sie auch von Fast-Fashion-Anbietern ab. Sie zeigen Ihren Kunden, dass sie durch ihren Kauf einen positiven Einfluss auf die Umwelt haben können.
Der Wert des Einkaufserlebnisses für den Kunden
Die Kombination: Ein unvergessliches Einkaufserlebnis schaffen
Personalisierung und Relevanz
Indem Sie Ihre Zielgruppe genau kennen, können Sie personalisierte und relevante Inhalte und Angebote erstellen. Dies führt zu einem Einkaufserlebnis, das sich speziell auf den einzelnen Kunden abgestimmt anfühlt.
Beispiel: Ein Online-Shop für Bücher könnte personalisierte Buchempfehlungen basierend auf den bisherigen Käufen und Interessen eines Kunden anbieten. Die Positionierung könnte sein: „Entdecke deine nächste Lieblingsgeschichte – perfekt auf dich zugeschnitten.“ Diese Kombination schafft ein Einkaufserlebnis, das den Kunden zeigt, dass sie verstanden und geschätzt werden.
Emotionale Verbindungen durch Storytelling
Nutzen Sie die Kraft des Storytellings, um emotionale Verbindungen zu schaffen. Erzählen Sie Geschichten, die Ihre Positionierung unterstreichen und Ihre Zielgruppe ansprechen.
Beispiel: Ein E-Commerce-Shop für handgefertigte Möbel könnte die Geschichten der Handwerker erzählen, die die Möbel herstellen. Die Positionierung könnte lauten: „Einzigartige Möbelstücke mit Herz und Seele.“ Diese Geschichten schaffen eine emotionale Verbindung und machen den Einkauf zu einem besonderen Erlebnis.
Kundenerlebnis durch Design und Usability
Ein benutzerfreundliches Design und eine einfache Navigation sind entscheidend für ein positives Einkaufserlebnis. Passen Sie Ihr Design an die Bedürfnisse Ihrer Zielgruppe an und sorgen Sie dafür, dass Ihre Positionierung in jedem Aspekt Ihres Shops erkennbar ist.
Beispiel: Ein Online-Shop für Tech-Gadgets könnte eine klare und moderne Design-Sprache verwenden, die die Positionierung „Innovativ und fortschrittlich“ widerspiegelt. Gleichzeitig sollten die Produkte leicht zu finden und die Kaufabwicklung reibungslos sein, um den tech-affinen Kunden ein angenehmes Erlebnis zu bieten.
Sind Ihre Kunden mit Ihrem Shop zufrieden oder verbrennen Sie unnötig Geld? Unser E-Commerce UX-Check schafft klarheit!
Wichtige Learnings zusammengefasst
Wenn Sie die Herausforderung meistern wollen, aus Ihrem E-Commerce ein einzigartiges Einkaufserlebnis zu machen, müssen Sie auf Zielgruppe und Positionierung aufbauen. Diese Elemente sind die Grundlage für ein Einkaufserlebnis, das Ihre Kunden begeistert und sie immer wieder zurückkommen lässt. Indem Sie Ihre Zielgruppe verstehen und sich klar positionieren, schaffen Sie eine Marke, die in den Köpfen und Herzen Ihrer Kunden bleibt. Diese emotionale und differenzierte Herangehensweise verwandelt Ihren Online-Shop in einen Ort, an dem Einkaufen zu einem unvergesslichen Erlebnis wird – und genau das ist es, was wahre Kundenloyalität und langfristigen Erfolg ausmacht.
Wie sich ein schlechtes Nutzererlebnis auf das Kaufverhalten auswirkt.
Zielgruppe und Positionierung finden
Sie haben eine Werbekampagne gestartet, in die Sie viel Herzblut und Kreativität investiert haben, doch die gewünschten Ergebnisse bleiben aus? Eine häufige Ursache hierfür ist es, dass die Zielgruppe nicht klar genug definiert ist oder sie sich von der vermittelten Botschaft nicht angesprochen fühlt.
Wir sind hier, um zu helfen
Es kann frustrierend und entmutigend sein, wenn Ihre Marketingbemühungen nicht den gewünschten Erfolg bringen. Doch Sie müssen diesen Weg nicht alleine gehen. Unser Team ist darauf spezialisiert, Unternehmen dabei zu unterstützen, ihre Zielgruppe messerscharf zu definieren und sie stark und einprägsam zu positionieren.
Wenn Sie bereit sind, die Herausforderung anzunehmen und Ihre Zielgruppe und Positionierung zu verfeinern, sind wir hier, um Sie zu unterstützen. Kontaktieren Sie uns für eine Online-Marketing-Strategie und Zielgruppen Beratung.
Was wir für Sie tun können:
- Zielgruppenanalyse: Wir helfen Ihnen, tief in die Bedürfnisse, Wünsche und Verhaltensweisen Ihrer potenziellen Kunden einzutauchen und erarbeiten gemeinsam mit Ihnen Ihre Zielgruppe.
- Positionierungsstrategie: Gemeinsam entwickeln wir eine einzigartige Positionierung, die die Stärken Ihrer Produkte und Ihres Unternehmens hervorhebt und Sie klar von der Konkurrenz abhebt.
- Personalisierte Beratung: Jedes Unternehmen, jedes Produkt und jedes Ziel ist individuell, genau wie Ihre Fragen und Herausforderungen. Vermeiden Sie häufige Fehler und profitieren Sie in einem persönlichen 1:1 Call vom geballten Wissen unserer Experten. Wir freuen uns darauf, Sie auf diesem Weg zu begleiten!